Salzblume am Elbeufer von Schönebeck im Salzlandkreis

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Salzblume in Schönebeck an der Elbe

Ich berichte heute von der Salzblume in Schönebeck an der Elbe.
Die Salzblume ist eine 16 Meter hohe und 12 Meter breite Skulptur. Sie steht unmittelbar am Ufer der Elbe. Sie wurde vom dänischen Künstler Anders Nyborg im Auftrage des Elbufer Förderverein Schönebeck e. V. entworfen. Die 25 Tonnen schwere, aus Eisen und Edelstahl geschaffene Skulptur wurde nach Plänen des Künstlers von der Metallbaufirma Henschel aus Tornitz gefertigt. Das 170 Tonnen schwere Fundament entstand Ende 1996. Die Enthüllung der Plastik erfolgte am 23. Mai 1997. Die Salzblume nimmt in mehrerer Hinsicht Bezug auf Schönebecks Tradition als Ort der Salzgewinnung und des Salzhandels. Das Fundament stellt ein Pfannensalzkristall dar. Das Tragwerk der Blume ist eine Nachbildung des Fachwerks der alten Salzspeicher. Dreieckige Elemente verweisen auf die drei eng mit dem Salz verbundenen, heute alle zu Schönebeck (Elbe) gehörenden Orte Bad Salzelmen, Frohse und Schönebeck. Die Edelstahlwürfel sind die Nachbildung eines Steinsalzkristalles. Die aus Edelstahl gefertigten Segel erinnern an den Segelschiffsverkehr auf der Elbe. Besuchen Sie die Salzblume in Schönebeck.
Ihre Pia. Danke.

Einheit feiern: Die EinheitsEXPO 2021 in Halle (Saale) stellt sich vor

Halle (Saale) (ots) Eine Ausstellung für die Einheit: Am 18. September wird die EinheitsEXPO 2021 in der Innenstadt von Halle (Saale) eröffnet. Bis zum 3. Oktober präsentieren sich hier neben dem Gastgeber Sachsen-Anhalt alle Bundesländer, die Verfassungsorgane und die vier Zipfelgemeinden im Rahmen einer Großraumausstellung. Alle geplanten Highlights auf einen Blick.

Marktplatz Roter Turm Sonnenuntergang

Wie ein roter Faden wird sich die Großraumausstellung EinheitsEXPO 2021 durch die Stadt ziehen: Auf fünf Kilometern Rundweg erstreckt sich die diesjährige Open-Air-Ausstellung EinheitsEXPO, die, wie schon im vergangenen Jahr, pandemiebedingt das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit ersetzen wird.

„Wir haben in Deutschland in den letzten 31 Jahren gemeinsam viel erreicht. Unser Land ist zusammengewachsen und moderner und weltoffener geworden.“, sagt Bundesratspräsident Dr. Reiner Haseloff und ergänzt: „Die EinheitsEXPO steht für die Vielfalt und die Innovationskraft Deutschlands. Sie zeugt davon, wie sich Bürgerinnen und Bürger für ihre Heimat engagieren und Deutschland voran bringen. Sie setzt damit ein starkes Zeichen für eine gute Zukunft.“

Schritt für Schritt durch die deutsch-deutsche Vergangenheit in eine erfolgversprechende Zukunft, so zeigt sich Deutschland dieses Jahr in Halle (Saale). Alle Ausstellungsorte entlang des Rundkurses sind durch insgesamt neun informative Themenwege miteinander verbunden; Licht- und Kunstinstallationen sollen Gebäude und Plätze in Präsentationsflächen verwandeln und so Geschichte erlebbar machen. Zudem soll auch ein Blick in die Zukunft ermöglicht werden: Die EinheitsEXPO stellt Projekte aus der gesamten Bundesrepublik vor – unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt, Digitalisierung, Kultur und Wissenschaft sowie soziales Miteinander.

Neben den Bundesländern, die sich in individuell gestalteten und von allen Seiten einsehbaren EventCubes präsentieren wollen, werden auch Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und das Bundesverfassungsgerichts vor Ort sein. Außerdem stellen sich Institutionen wie die Bundeswehr sowie einzelne Kommunen vor und zeigen, was und wer sich hinter dem deutschen Verwaltungsapparat verbirgt.

Deutsche Geschichte mit allen Sinnen erleben – das verspricht die diesjährige EinheitsEXPO in Halle (Saale). Und so geht es neben dem Blick hinter die Kulissen Deutschlands auch um die einzelnen Menschen, die die Bundesrepublik ausmachen: Auf 48 kleinen Pop-Up-Bühnen entlang des Rundwegs werden Künstlerinnen und Künstler auftreten und unterhalten mit Musik aller Genres, Comedy, spannenden Live-Shows und Redebeiträgen, die zum Austausch anregen. An ausgewählten Tagen sollen zudem besondere Länder-Aktionen die Vielfalt der Bundesrepublik aufzeigen: So präsentiert beispielsweise ein Korbflechter aus Mecklenburg-Vorpommern seine traditionelle Arbeit, Berlin lässt Kinder experimentieren und Nordrhein-Westfalen lädt zu Kino und Popcorn ein.

Die EinheitsEXPO verspricht nicht nur informativ, sondern auch kulinarisch zum Highlight zu werden: An den Wochenenden des 18. und 19. sowie des 24. bis 26. Septembers und am Festwochenende vom 1. bis 3. Oktober verwandelt sich die Stadt in ein Schlemmerparadies, in dem jeweils fünf bis sechs Bundesländer die kulinarischen Schätze ihres Landes zur Verkostung anbieten. Grüne Soße aus Hessen, Fischbrötchen aus Mecklenburg-Vorpommern, Berliner Currywurst, Spreewaldgurken aus Brandenburg und Salzwedeler Baumkuchen aus Sachsen-Anhalt – die EinheitsEXPO 2021 lädt Besucherinnen und Besucher vor Ort und pandemiegerecht ein, die kulinarischen Besonderheiten aus den Bundesländern zu entdecken.

Zum Höhepunkt der Feierlichkeiten am 3. Oktober ist ein ökumenischer Gottesdienst in der halleschen Pauluskirche sowie ein anschließender Festakt in der Georg-Friedrich-Händel-Halle geplant. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werden auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble erwartet.

Die Feierlichkeiten werden virtuell übertragen. Alle Infos und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) und auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, YouTube und Twitter.

Stadt Osterwieck: Sanierung Schäfers Hof

Die Stadt Osterwieck ist, wie Quedlinburg und Goslar, ein Lehrbuch des niedersächsischen Fachwerkstils.

Stadt Osterwieck

Das geschlossene Bild von Fachwerkhäusern innerhalb des ehemaligen Mauerrings entstand überwiegend nach dem verheerenden Stadtbrand von 1511 im 16. und 17. Jahrhundert. In der nordöstlichen Ecke der Altstadt liegt ‚Schäfers Hof‘. An den Außenwänden des Hauptgebäudes sind enorme Schäden sichtbar. Im Innenbereich fehlen in einigen Räumen die Wandanschlüsse. Auch die Decken weisen Schäden auf und das Dach ist zu reparieren. 2020 förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Sanierung der Rückwand auf der Südseite mit 20.000 Euro. Die Arbeiten am Haus haben bereits begonnen. Dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale gibt es nun 20.000 Euro für die Sanierung der südlichen Fachwerkaußenwand und des südöstlichen Eckbereichs. Der ‚Schäfers Hof‘ in Osterwieck gehört zu den über 610 Objekten, die die private DSD allein in Sachsen-Anhalt bereits fördern konnte. Der große Ackerbürgerhof entstand im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. In den kommenden Jahrhunderten wurde er mehrfach erweitert. Die Fachwerk-Anlage besteht aus Wohn- und Wirtschaftsbauten und einem Taubenturm. Im Südgebäude haben sich Reste bauzeitlicher Wandmalereien erhalten. Die Hofanlage ist die einzige vollständig erhaltene in Osterwieck.

Web: https://www.kulturmd.de

Monogamie, offene Beziehung, Fremdgehen – was trennt?

Eine Untersuchung der Kennenlernplattform Gleichklang zeigt, dass Fremdgehen ein starker Risikofaktor für eine partnerschaftliche Trennung ist.

Monogam und nicht-monogam können glücklich machen.

Demgegenüber ist das Trennungsrisiko in nicht-monogamen offenen Beziehungen und in monogamen Beziehungen, wo die Vereinbarung zur sexuellen Treue eingehalten wird, gering. Verzicht auf Sex beeinflusst die Trennungswahrscheinlichkeit nicht.

Hintergrund

Gleichklang befragte 400 Mitglieder, die über Gleichklang eine Partnerschaft gefunden hatten. Die Befragung wurde Online durchgeführt und durch den Psychologen Guido F. Gebauer ausgewertet.

Unter den Befragten befanden sich 151 Männer, 247 Frauen und 2 non-binäre Personen.

Bei 330 Befragten (82,5 %) bestand die Beziehung fort, während es bei 70 Befragten (17,5 %) zu einer Trennung gekommen war.

Bei denjenigen, wo die Beziehung zum Umfragezeitpunkt weiterhin bestand, dauerte die Beziehung im Durchschnitt 27 Monate an.

Bei den Beziehungen, die sich aufgelöst hatten, betrug die durchschnittliche Beziehungsdauer bis zur Trennung 22 Monate.

Fragestellungen

Untersucht wurden Monogamie, konsensuelle Nicht-Monogamie (offene Beziehungen), Fremdgehen und der komplette Verzicht auf Sexualität.

Bei einer monogamen Beziehung wird sexuelle Treue zwischen Beziehungspartnern vereinbart und eingehalten.

Bei der konsensuelle Nicht-Monogamie sind sexuelle Kontakte zu anderen Personen erlaubt.

Von Fremdgehen wird gesprochen, wenn eine Vereinbarung zur Monogamie besteht, aber Beziehungspartner diese Vereinbarung brechen.

Kein Sex bedeutet, dass beide Beziehungspartner auf Sex verzichten und auch kein Sex mit anderen Personen stattfindet.

Die Fragestellung der Untersuchung lautete, wie sich Monogamie, konsensuelle Nicht-Monogamie, Fremdgehen und Verzicht auf Sex auf die Trennungswahrscheinlichkeit auswirken.

Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde die Häufigkeit dieser vier verschiedenen Konstellationen zwischen fortbestehenden und zwischenzeitlich aufgelösten Beziehungen verglichen.

Hauptergebnisse

Vereinbarte Monogamie

Bei 285 von 330 Befragten (86,4 %) mit fortbestehenden Beziehungen gaben die Befragten an, dass Monogamie vereinbart worden sei. Bei den getrennten Beziehungen war diese Vereinbarung bei 59 von 70 Beziehungen (84,3 % ) getroffen worden.

Wurden diejenigen einbezogen, die keinen Sex in der Beziehung, aber auch keinen Sex mit anderen hatten, stieg die Anzahl derjenigen mit vereinbarter Monogamie auf 300 (90,9 %) bei den fortbestehenden Beziehungen und auf 64 (91,4 %) bei den getrennten Beziehungen.

Alle diese Unterschiede zwischen fortbestehenden und getrennten Beziehungen waren statistisch nicht signifikant.

Konsensuelle Nicht-Monogamie

30 von 330 Befragten (9,1 %) in einer fortbestehenden Beziehung gaben an, dass die Beziehung eine offene Beziehung sei, wo vereinbarungsgemäß auch Sex mit anderen Personen außerhalb der Beziehung stattfinde. Bei den getrennten Beziehungen war dies bei 6 von 70 Befragten (8,6 %) der Fall.

Dieser Unterschied zwischen fortbestehenden und getrennten Beziehungen war statistisch nicht signifikant.

Kein Sex

In den fortbestehenden Beziehungen gaben 15 von 330 Befragten an (4,5 %), dass es in ihrer Beziehung keinen Sex gebe, aber auch keine sexuellen Kontakte zu anderen Personen stattfänden. Bei den getrennten Beziehungen wurde diese Angabe von 5 von 70 Befragten (7,1 %) getätigt.

Dieser Unterschied zwischen fortbestehenden und getrennten Beziehungen war statistisch nicht signifikant.

Fremdgehen

Vier von 330 Befragten (1,2 %) in einer fortbestehenden Beziehung berichteten von Fremdgehen in ihrer Beziehung durch sie selbst, den Beziehungspartner oder beide. Bei den getrennten Beziehungen gaben demgegenüber 10 von 70 Befragten (14,3 %) Fremdgehen an.

Dieser Unterschied zwischen fortbestehenden und getrennten Beziehungen war statistisch signifikant.

Trennungsraten

Dies sind die absteigend sortierten direkten Trennungsraten für die unterschiedlichen Konstellationen:

Nicht eingehaltene Monogamie (Fremdgehen): 71,42 %Kein Sex: 25 %Konsensuelle Nicht-Monogamie (offene Beziehung): 16,66 %Eingehaltene Monogamie: 14,84 %

Die Trennungsrate bei Fremdgehen war signifikant höher als die Trennungsraten aller anderen Konstellationen. Statistisch signifikante Unterschiede zwischen den anderen Konstellationen gab es nicht.

Schlussfolgerungen

Fremdgehen trat in den getrennten Beziehungen mehr als 10-fach häufiger auf als in den fortbestehenden Beziehungen.

Die Trennungsrate bei vorliegendem Fremdgehen betrug 71,42 % und war damit mehr als 4-fach höher als die Trennungsrate bei eingehaltener Monogamie oder bei einer offenen Beziehung.

Die Untersuchung zeigt damit, dass Fremdgehen der entscheidende Risikofaktor für eine Trennung ist.

Die Untersuchungsbefunde zeigen ebenfalls, dass die große Mehrheit der Befragten mit ihren Beziehungspartnern das traditionelle Modell der Zweierbeziehung mit sexueller Treue vereinbart hatte.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass dieses Modell der vereinbarten Monogamie gut funktionieren kann, wenn es eingehalten wird. Wurde sexuelle Treue eingehalten, ergab sich eine Trennungsrate von lediglich 14,84 %, die statistisch vergleichbar war mit der Trennungsrate von 16,66 % bei konsensueller Nicht-Monogamie (offene Beziehung).

Vereinbarte Monogamie ist damit weder ein Schutzfaktor noch ein Risikofaktor für eine Trennung, wenn sie eingehalten wird.

Wird vereinbarte Monogamie aber nicht eingehalten, wird sie zum Risikofaktor und führt zu einer drastischen Erhöhung der Trennungswahrscheinlichkeit.

Die Ergebnisse der Untersuchung belegen zudem, dass auch die konsensuelle Nicht-Monogamie (offene Beziehung) ein tragfähiges Beziehungsmodell ist:

Wenn Paare vereinbarten, dass sexuelle Kontakte zu anderen Personen außerhalb der Beziehung erlaubt waren, verminderte dies nicht die Stabilität ihrer partnerschaftlichen Beziehung.

Mögliche Befürchtungen, dass sich offene Beziehungen durch den Einfluss Dritter destabilisierend auf den Fortbestand von Beziehungen auswirken könnten, wurden in dieser Untersuchung nicht bestätigt.

Vereinbarte Monogamie und konsensuelle Nicht-Monogamie zeigten sich vielmehr als zwei alternative Beziehungsmodelle, die beide in gleichem Ausmaß zu einer stabilen Beziehung führen können.

Der komplette Verzicht auf Sex ging in dieser Untersuchung tendenziell mit einer häufigeren Trennung von Paaren einher. Allerdings war dieser Effekt nur moderat ausgeprägt und verfehlte die statistische Signifikanz.

Verzicht auf Sex ließ sich letztlich nicht als Risikofaktor für eine reduzierte Beziehungsstabilität identifizieren.

Psychologische Empfehlungen

Psychologe Gebauer fasst die Ergebnisse dahingehend zusammen, dass die Nicht-Einhaltung vereinbarter sexueller Treue ein starker Risikofaktor für das Scheitern einer partnerschaftlichen Beziehung sei.

Leider lasse sich beobachten, dass selbst Personen, die eine Neigung zum Fremdgehen haben, sich immer wieder monogame Beziehungen suchten, die nachfolgend oft erneut scheiterten. Die große Anzahl an Ehen so mancher Prominenter sei hierfür ein besonders gut sichtbares Beispiel.

Dies sei eine unnötige Entwicklung, weil mit der konsensuellen Nicht-Monogamie ein alternatives Beziehungsmodell zur Verfügung stehe, welches für diese Personen wesentlich aussichtsreicher sei.

Personen, die aufgrund ihrer vorherigen Beziehungserfahrungen und ihrer sexuellen Neigungen von vornherein wüssten, dass sie nicht in der Lage oder nicht bereit seien, sich an eine Vereinbarung zur sexuellen Treue in einer Beziehung tatsächlich dauerhaft zu halten, sei daher zu empfehlen, künftig keine Vereinbarung mehr zur Monogamie treffen.

Die Funktion nicht-monogamer Beziehungsmodelle liege allerdings nicht nur in der Beseitigung des Fremdgehens als Vertrauensbruch, sondern auch in der stärkeren Bereitstellung von Möglichkeiten zur Befriedigung sexueller Erlebensbedürfnisse, die insbesondere im Verlauf der Jahre bei monogamen Beziehungen nicht selten unerfüllt blieben.

Es sei daher sinnvoll, sich möglichst noch vor Partnerwahl und Beziehungaufbau mit der Thematik auseinandersetzten und das Beziehungsmodell zu wählen, welches den eigenen Verhaltensgewohnheiten und Erlebensbedürfnissen am besten entspreche.

Was aber könne getan werden, wenn Fremdgehen bereits stattgefunden habe?

Selbst wenn Fremdgehen in einer Beziehung bereits eingetreten sei, bestehe die Möglichkeit zu einem offenen Gespräch der Beziehungspartner untereinander, um gegebenenfalls von einer Beziehung mit nicht eingehaltener Monogamie zu einer sexuell offenen Beziehung zu wechseln. Dies sei insbesondere dann zu raten, wenn deutlich werde, dass ein dauerhafter Verzicht auf sexuelle Kontakte außerhalb der Beziehung unwahrscheinlich oder unerwünscht sei und es stattdessen beiden Seiten gelinge, sich auf das Modell der offenen Beziehung zu einigen.

Gemeinsame Sexualität mit anderen Personen könne in so einem Fall womöglich die partnerschaftliche Sexualität sogar verbessern oder wiederbeleben.

Die Angst, dass solch eine offene Beziehung mit erhöhter Wahrscheinlichkeit instabil sein werde, sei unbegründet, wie die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung belegten.

Das eigentliche Problem des Fremdgehens sei der Vertrauensbruch. Ein solcher Vertrauensbruch könne die Tragfähigkeit von Beziehungen tiefgreifend erschüttern.

Bei konsensueller Nicht-Monogamie träten Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz an die Stelle von Verheimlichung und Vertrauensbruch. Dies könne sogar zur Heilung beitragen, wenn der Vertrauensbruch bereits stattgefunden habe.

Die Untersuchung zeige, dass viele Paare tatsächlich in einer monogamen Beziehung glücklich werden können, es aber andererseits auch eine nicht unbedeutende Anzahl an Paaren gebe, wo die monogame Konstellation scheitere.

Die Vereinbarung von Monogamie bei in Wirklichkeit nicht monogamem Verhalten führe mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu schmerzhaften Zerwürfnissen, Vertrauensbruch und Trennungen.

Gebauer vermutet, dass es nach wie vor der normative Druck der Gesellschaft zur Monogamie sei, der Partnersuchenden und auch Personen, die bereits in Beziehungen lebten, den Blick auf Alternativen zur Monogamie verstelle. Deshalb sei Fremdgehen häufiger als die Vereinbarung konsensueller Nicht-Monogamie, obwohl diese kein Vertrauensbruch sei und zu einer hohen Beziehungsstabilität führen könne.

Hier können weitere Details zur Studie und deren Interpretation nachgelesen werden.

Web: gleichklang.de

THEATERNATUR 2021. Positive Bilanz trotz bescheidenem – Wetter. Besucher*innen kamen dennoch und gern.

Am Sonntag den 22. August ging das Festival der Darstellenden Künste THEATERNATUR 2021 zu Ende.

Leider mussten aufgrund von Regen und anhaltenden Unwetterwarnungen die Abendveranstaltungen an diesem Tag abgesagt werden. Dennoch ist der Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V. sehr zufrieden und zieht eine überaus positive Bilanz.

Vielfältig war das diesjährige THEATERNATUR-Festival in jedem Fall. Sowohl was das Programm betrifft als auch was das Wetter angeht.
Das Premierenwochenende ging nicht ohne Regen über die Bühne, und auch die restliche Zeit mussten Ensembles wie Besucherinnen Regenschauern und auch Kälte trotzen. Doch Ensembles wie Besucherinnen nahmen es gelassen. Es wurde mit viel Freude und Engagement gespielt, die Gäste kamen, blieben auch bei Regen und feierten die Aufführungen.

Nahezu ausverkauftes Festival
Leider konnten die Waldbühne wie auch die kleineren Bühnen und Veranstaltungen Coronabedingt nicht voll besetzt werden. Denn gerade die großen Veranstaltungen waren durchgehend ausverkauft.

Auf der Waldbühne in Bennecklenstein spielte am vergangenen Freitagabend das Theater Lunatiks „Blühende Randschaften“. Thematisiert wurde darin die Abwicklung des Stahl- und Walzwerk Brandenburg, der exemplarisch für das Schicksal von diversen Betrieben der DDR nach dem Fall der Mauer steht. Foto: Frank Drechsler

Auch die kleinen Vorstellungen und Inszenierungen waren gut besucht. Eine sehr positive Bilanz für den Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V., der sich sehr zufrieden mit dem Festival zeigt.
Resonanz bei Besuchern war ausgesprochen gut.
Besonders erfreulich für Ensembles und Veranstalter war die ausgesprochen positive Resonanz der Besucherinnen und Gäste. Nicht nur kamen sie zahlreich zu den Veranstaltungen, sie kamen auch wieder. Mitunter, um sich Inszenierungen ein zweites Mal anzusehen. Das ist eine besondere Freude und spricht für Qualität des Festivalprogramms. Ebenso hat sich bewährt, dass dem KULTURREVIER HARZ e. V. mit dem Werk3 in Benneckenstein eine Lokation als Ausweichmöglichkeit zumindest für kleinere Veranstaltungen zur Verfügung steht. Auf die, wo es möglich war, bei schlechtem Wetter zurückgegriffen wurde. Stimmung auf dem Festival-Gelände war „mega“ Um es mit einem Wort aus der Jugendsprache auf den Punkt zu bringen: Die Stimmung beim gesamten Festival war mega! Seit sieben Jahren bereits findet das Festival statt und auch in diesem Jahr fanden sich viele sehr engagierte ehrenamtliche Helfer sowie das Veranstaltungsteam mit Produktion und Technik und Ensembles, Künstlerinnen zusammen, um all das zu realisieren.
16 Tage Festival, 12 Spieltage, weit über Hundert Beteiligte insgesamt. Da muss alles Hand in Hand gehen und jeder mitziehen. Und das hat in diesem Jahr besonders gut geklappt. „Das gesamte Team hat sich als Einheit verstanden. Jeder hat sich als zugehörig und mitgenommen empfunden. Man ist sich auf Augenhöhe begegnet, hat gemeinsam Entscheidungen getroffen. Alle haben sich wohlgefühlt. Das war eine ganz besondere Stimmung.“, beschreibt es Volker Herholt, der Vorstandvorsitzende des KULTURREVIER HARZ e. V. Sogar Künstler*innen aus den Ensembles blieben länger in Benneckenstein, um das Festival bis zum Ende zu erleben und die gute Stimmung vor Ort in Benneckenstein genießen zu können. Ein kleiner Ort im Festivalfieber – und alle machen mit.

Ein Ausblick gefällig?
Der Veranstalter KULTURREVIER HARZ e. V. blickt somit hoffungsvoll auf das nächste Jahr und das Festival THEATERNATUR 2022. Die Zeit bis dahin aber wird genutzt werden. So soll die Waldbühne, so möglich, nicht gänzlich in den Winterschlaf gehen. Ist es technisch und Corona-bedingt realisierbar, wird dort auch unterm Jahr die eine oder andere
Veranstaltung stattfinden. Wir dürfen gespannt sein. Darüber hinaus wird es im Werk3 in Benneckenstein fürderhin Veranstaltungen geben. Diese sind bereits in Planung, auch da darf man sich auf Besonderes und Außergewöhnliches freuen.

THEATERNATUR
Festival der Darstellenden Künste
6. – 22. August 2021
Waldbühne Benneckenstein / Harz                          

www.theaternatur-harz.de 

Veranstalter: 
KULTURREVIER HARZ e. V.
Bahnhofstraße 22c
38877 Oberharz am Brocken / OT Benneckenstein

www.kulturrevier-harz.de

Rückbildungskurs online Krankenkasse zahlt

Power-Rückbildung von Nadine Beermann ist beliebter denn je

Wetter (ots) In den neun Monaten einer Schwangerschaft wandelt sich der Körperleib einer Mami auf unterschiedlichste Weise. Das wachsende Leben und der wachsende Bauch beanspruchen die Kräfte und hinterlassen auch nach der Entbindung des Säuglings ihre Spuren.

Rückbildungskurs online Krankenkasse zahlt – Power-Rückbildung von Nadine Beermann ist beliebter denn je

Die Rückentwicklung nach der Schwangerschaft braucht Zeit, freilich ebenso Betreuung. Postpartale Praxis-Übungen können Ihnen helfen, sich wieder wie Sie selber zu empfinden. Sie verstärken Ihre Mitte und kräftigen den Beckenboden, den Bauch, die Rückenmuskulatur, die Arme sowie andere Körperbereiche, die im Verlauf der Babybauchzeit oft vernachlässigt wurden. Zusätzlich protegieren sie den Körper dabei, eine Rektusdiastase zu verschließen, Blasenschwäche vorzubeugen und allgemein wieder an Ausdauer zu gewinnen. Mit dem Ziel, dass Mütter sogar in der Corona-Zeit von der Stärke der Power Rückbildung einen Nutzen ziehen, bietet Hebamme Nadine Beermann ihre Fitnesskurse online an. In ihrem zwölfwöchigen Online-Kurs „Power Rückbildung nach Schwangerschaft“ unterstützt die versierte Hebamme Mamis dabei, den Body nach der Schwangerschaft zu verstärken und zu kräftigen.

Die 1. Zeit mit einem Baby ist für unzählige Familien eine turbulente Zeit. Mütter erfahren ihren Körper im Verlauf und nach der Geburt in großen Veränderungen. Aber nach der Geburt des Kindes wünschen sich etliche die Chance, wieder Ausdauer und Fitness aufzubauen. Viele suchen nach Übungen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu begünstigen oder möchten ein paar Kilogramm an Gewicht verlieren. Ein guter Grundstein glückt mit Schwerpunkt auf die Rückbildung. Nadine Beermann hat ihre Rückbildungskurse für ein ungefährliches Workout aus der Hebammenpraxis ins Web verlagert: Online offeriert die vielgebuchte Hebamme, Mutter und Rückbildungscoach ihr außergewöhnliches Rückbildungs- und Beckenbodenprogramm für Mamis an. Innerhalb von zwölf Wochen erlernen Frauen Workouts, welche sich mühelos in den Alltag einbinden lassen.

Als vollwertige Alternative zum Kurs in der lokalen Hebammenpraxis bietet die Power Rückbildung nach der Geburt vor allem in Corona-Zeiten ein ungefährliches Angebot für mehr Kondition und Wohlbefinden nach der Niederkunft. Statt „normaler“ Sporteinheiten, die für frische Mütter häufig noch nicht passend sind, verspricht das Programm Bestandteile wie Beckenbodentraining, Problemzonen Training, Konditions- und Fitnesstraining speziell für die Phase nach der Entbindung. Selbst ein Spezialtraining gegen die Rektusdiastase ist in den Übungen inkludiert. Dieses Phänomen ergibt sich, wenn sich die beiden großen Muskelbänder der Bauchmuskulatur von dem sich ausdehnenden Uterus auseinandergedrückt werden. Das kann die Muskeln in der Summe schwächen, zu Rückenschmerzen und Problemen beim Anheben und Tragen führen. Fachkundige Workouts helfen Müttern, die Diastase zurückzubilden und Krankheitssymptome zu lindern.

Als sachkundige Hebamme, Rückbildungscoach und Mutter verfügt Nadine Beermann über persönliche wie berufliche Erfahrungen in den Sparten Geburt und Rückbildung. Seit mehr als zwanzig Jahren begleitet sie Frauen durch die Phase der Schwangerschaft, Niederkunft und danach. Mit ihrem speziellen Online Rückbildungsprogramm ermöglicht sie es jetzt, orts- und zeitunabhängig die eigene Kondition zu steigern und sich mit dem „neuen“ After-Baby-Body anzufreunden. Eine große Anzahl Kundinnen profitierten bereits von dem flexiblen Programm. Sie haben immer Zugriff auf den Kurs und können ihn in den Tagesablauf einarbeiten, wenn es aktuell machbar ist.

Den sicheren Internet-Kurs benutzen Muttis auf Heimcomputer und Laptop oder auf mobilen Geräten. Individuelle Fitnesspläne und Workouts sorgen für maximale Effizienz. Die Kosten für den zwölf Wochenkurs übernehmen viele Krankenkassen freiwillig – in diesem Zusammenhang lohnt es sich, nachzufragen.

Mehr Information, auch zum Themenkreis „Rückbildungskurs online Krankenkasse zahlt„, erhalten Sie auf http://nadine.bringtdichweiter.de/

Interview Sylvie Braesi Krimiautorin

Die Autorin schreibt Krimis mit Magdeburgbezug

Wir trafen sie im Sommer an ihrem Lieblingsort in Magdeburg und sprachen über aktuelle Buchprojekte.

Autorin Sylvie Braesi *1960

Geboren und aufgewachsen in Magdeburg

Schreiben ist meine Leidenschaft, nicht mein Beruf.

Außerdem schreibe ich gern Kurzkrimis mit Augenzwinkern, die in Magdeburg spielen. Und weil die Nachfrage nach regionalen Krimis so groß ist, entsteht gerade die neue Reihe um Hauptkommissar Winkler, den die Leser schon aus den „Magdeburger Mord(s)geschichten kennen. Das wird dann ein echter Machteburg Krimi.

Web: https://www.kulturmd.de

Schiffsmuseum – Elbeschleppdampfer „Württemberg“

Nach ihrer letzten Fahrt auf der Elbe ging die „Württemberg“ im Jahr 1974 als Museumsschiff auf der Rotehorn-Insel auf Dauer vor Anker.

Elbeschleppdampfer „Württemberg“

Im Innern des Dampfers informiert seit mehr als einem Viertel Jahrhundert eine Ausstellung über die Elbeschifffahrt. Zusätzlich bietet der Magdeburger Elbe-Schiffer-Verein e.V. seinen Besuchern Führungen durch das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dienst gestellte Schiff an. Sie erhalten dabei interessante Einblicke in die Geschichte der Schiffstechnik und in die Lebensverhältnisse an Bord. Dienstags nachmittags jeweils ab 14.00 Uhr trifft sich der Verein auf dem Raddampfer zum traditionellen Klön-Snack, bei dem Gäste immer willkommen sind.

Web: https://www.magdeburg-tourist.de

Blumenberg Splitter schutzbunker vom Bahnhof

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Splitterbunker in Blumenberg

Ich berichte heute vom Splitterbunker in Blumenberg.
Der Bahnhof Blumenberg ist ein leider jetzt stillgelegter Bahnhof im gleichnamigen Ort, als Ortsteil der Stadt Wanzleben im Bördekreis in Sachsen-Anhalt. Er ging im Jahr 1843 mit der Strecke Magdeburg – Halberstadt in Betrieb und gehörte zu den ältesten Bahnhöfen Sachsen-Anhalts. Leider ist er dem Verfall preisgegeben. Im Sommer des Jahres 2018 gab die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) bekannt, den Personenhalt in Blumenberg zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 aufzugeben. Obwohl die Strecke wieder aktiviert wurde gibt es für den Bahnhof keine Chance. Bei Aufräum- und Abrissarbeiten auf dem Gelände des Bahnhofs im Blumenberg ist ein Splitterschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Dieser Splitterbunker steht jetzt auf dem Dorfplatz und soll künftig als Erinnerungsstele an die Wiederbesiedlung des Ortes im Jahr 1936 dienen. Dieser Betonkoloss, der immerhin drei Meter hoch ist, war für vier Personen zugelassen, das verrät ein Typenschild, welches sich im Inneren der enormen Betonröhre befindet. Es gibt heutzutage nur noch ganz wenige gut erhaltene Exemplare. Also Historie zum Anfassen im kleinen Ort Blumenberg. Aus Sicherheitsgründen ist die Tür verschlossen.
Ihre Pia. Danke.

Wernigeröder Riesenrad

Steigt in die Gondel und genießt einen atemberaubenden Ausblick in 48 m Höhe. Noch bis 23.10.2021!

Wo? Ort: Wernigerode, Angerspitze

Ein weiteres Highlight in Wernigerode schmückt die Angerspitze. Betrachtet die wunderschöne Stadt von oben und genießt die beste Perspektive auf das Wernigeröder Schloss, den Brocken und die Altstadt.

Eintritts-Preise:

Kinder: 4,00 €
Schüler/Studenten/Schwerbehinderte: 6,00 €
Erwachsene: 7,00 €

Öffnungszeiten:

Sonntag – Donnerstag 11:00 – 20:00 Uhr
Freitag – Samstag 11:00 – 22:00 Uhr

Tipp für alle mit Höhenangst: Für kühle Getränke ist gesorgt.

Hinweis: Witterungsbedingte Schließungen sind möglich.

Web: https://www.wernigerode.de