Zur EinheitsEXPO: Kinder bauen ihre Strukturwandel-Zukunft aus Lego

Halle (S.) (ots) Der Strukturwandel durch den Kohleausstieg ist eine der kommenden Zukunftsaufgaben für Sachsen-Anhalt. Auch die Kinder des Landes sollen dabei ein Wörtchen mitreden können. Möglichkeit dazu bekommen sie auf der EinheitsEXPO in der hallenser Innenstadt: im eigens dafür eingerichteten Lego-Cube.

MP Dr. Reiner Haseloff mit Kindern vor Sachsen-Anhalts Cube zum Strukturwandel auf der EinheitsEXPO 2021 in Halle (S.) // (c) Staatskanzlei / Thomas Meinicke / Zur EinheitsEXPO: Kinder bauen ihre Strukturwandel-Zukunft aus Lego

Mit Hilfe von Legosteinen haben 36 Schülerinnen und Schüler der 1. Kreativitätsschule aus Halle (S.) ihr „Revier der Zukunft“ gestaltet. Zwei Tage haben sie gebastelt, Steine zusammengesteckt und sich Gedanken gemacht, wie man in einem Stadtbild der Zukunft Energie sparen könnte. Entstanden sind dabei verschiedene Modelle. Zu sehen sind die Entwürfe der Kinder auf der EinheitsEXPO – direkt neben der Moritzburg am Friedemann-Bach-Platz ist dafür ein eigener Cube aufgebaut.

Sönke, Marcel, Philip und Bastian haben zum Beispiel einen Pool gebaut, dessen Wasser recycelt wird. Auch Lena, Tabea, Amber, Leo und Jason haben einen Pool gebastelt. Ihr Modell wird durch Solarenergie beheizt. Logan, Emil und Constantin stellen sich einen Pickup-Truck vor, der mit Energie aus Pflanzen und Müll betrieben wird. Karl, Alex und Friedrich hatten die Idee für eine „bewaldete“ Wand, aus dessen Pflanzen Energie gewonnen wird. Und Alvin hat sich Gedanken um den drohenden Rohstoffmangel gemacht: Er hat eine Idee für eine Rakete, mit deren Hilfe Rohstoffe von anderen Planeten beschafft werden könnten.

Alle Infos zu den geplanten Feierlichkeiten und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) sowie auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook (https://www.facebook.com/tde2021), Instagram (https://www.instagram.com/gemeinsamzukunftformen/), YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOc0eBEkKxWIHW_uampEQGw) und Twitter (https://twitter.com/tde2021).

Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt – „Mir ist es wichtig, von meinen Privilegien etwas zurückgeben zu können“

Halle (S.) (ots) Michelle Manja Putze (25) studiert in Halle (S.) Politikwissenschaften und Philosophie, geboren und aufgewachsen ist sie in Thüringen. Dass sie jetzt zur Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt gehört, ist für sie aber ganz normal – schließlich wohnt sie schon seit mehreren Jahren in Halle (S.) und hat die Stadt, auch durch ihr ehrenamtliches Engagement, besonders kennen und lieben gelernt. Eigentlich hatte sie im vergangenen Jahr einen Spendenlauf organisiert, für den sie sich dann aber eine pandemiefreundliche Alternative überlegen musste. Dabei entstand ein Actionbound, eine interaktive Schnitzeljagd durch Halle (S.), bei der die Demokratieförderung im Mittelpunkt stand. An der Freiwilligenarbeit gefällt Michelle Putze besonders, im Team etwas erarbeiten und umsetzen zu können. Am liebsten aber ohne Corona-Einschränkungen.

Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt Michelle Manja Putze: „Mir ist es wichtig, von meinen Privilegien etwas zurückgeben zu können“ // (c) Staatskanzlei / Daniel Baumann / Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt – „Mir ist es wichtig, von meinen Privilegien etwas zurückgeben zu können“

Als ich den Brief bekommen habe, in dem stand, dass ich eingeladen bin, Teil der Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt zu sein, war ich so dankbar und erfreut, dass ich gleich bei der Freiwilligen-Agentur in Halle angerufen und mich bedankt habe – die haben mich ja vorgeschlagen und damit sozusagen nominiert. Und jetzt bin ich wahnsinnig aufgeregt, was mich so erwartet.

Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir sowas mal passiert – wenn ich ehrlich bin: Ich habe mich lange Zeit gar nicht getraut, ein Ehrenamt auszuüben. Ich habe mich gefragt: Kann ich das überhaupt? Bin ich dafür nicht zu schüchtern? Habe ich dafür neben Studium und Nebenjob genug Zeit? Aber gerne machen wollte ich es schon immer. Und mittlerweile weiß ich auch, dass man keine 30 Stunden im Monat in die Freiwilligenarbeit investieren muss, um einen Beitrag zu leisten. Da bin ich der Freiwilligen-Agentur in Halle auch besonders dankbar, dass sie da an die Uni gekommen ist und den Studierenden Mut gemacht habt, dass jedes Engagement wichtig ist und einen Unterschied machen kann.

Mir ist sehr bewusst, dass ich als weiße Person in Deutschland sehr privilegiert aufgewachsen bin: Ich habe keine Diskriminierung erfahren, ich darf studieren und ich verdiene so viel Geld, dass es mir möglich ist, mich zusätzlich ehrenamtlich zu engagieren. Das ist einfach ein großes Glück. Es ist mir wichtig, dass ich von diesen Privilegien etwas zurückgeben kann. Deswegen setze ich mich für Themen ein wie Bildungsgerechtigkeit, Rassismus, gendergerechte Sprache und Diversity. Wie kann ich ein guter Ally sein? Das ist eine Frage, die ich sehr wichtig finde. Und indem ich mich damit beschäftige, kann ich anderen auch etwas von meinem Wissen weitergeben.

Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich von anderen noch ganz viel lernen kann, ganz sicher auch von den Bürgerdelegierten aus Sachsen-Anhalt und aus anderen Bundesländern. Ich finde das toll, dass da so viele diverse Menschen aus verschiedenen Generationen und verschiedenen sozialen Hintergründen zusammenkommen werden. Da entsteht sicher ein wichtiger Austausch. Dafür steht Deutschland meiner Meinung auch total: Dass man sich für die Meinung anderer interessiert und einsetzt. Cool, dass das gerade zum Tag der Deutschen Einheit im Fokus stehen wird.

Was ich auch mit dem Tag der Deutschen Einheit verbinde, sind komischerweise Begriffe wie „Ossi“ und „Wessi“. Ich weiß gar nicht, warum – aber scheinbar habe auch ich noch diese Grenze im Kopf, die es ja zum Glück nicht mehr physisch gibt. Ich sehe total, dass es vorangeht mit der Einheit, aber die Wiedervereinigung ist sicher keine Sache, die von heute auf morgen passieren kann. Das braucht ganz viel Arbeit und ich bin mir nicht sicher, ob die in den 31 Jahren schon erledigt ist. Ich glaube, dass sich Menschen in den neuen Bundesländern manchmal noch immer abgehängt fühlen. Mir persönlich geht es nicht so – aber die Vorurteile bekommt man ja doch mit.

Das wünsche ich mir von dem Wochenende mit den anderen Delegierten: dass wir gemeinsam Vorurteile abbauen. Und natürlich, dass wir gemeinsam eine schöne Zeit haben und das Festtagsprogramm genießen können.

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Covid-19 in Sachsen-Anhalt: Mehrzahl der Beatmungspatienten in nur wenigen Krankenhäusern versorgt

Eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt unter ihren Versicherten zeigt, dass die Hälfte der Krankenhäuser im Land fast 80 Prozent der Covid-19-Beatmungspatienten behandelt hat. Die Zahlen bestätigen auch für Sachsen-Anhalt den bundesweiten Trend, wonach in der Pandemie der Großteil der erkrankten Patienten in größeren, erfahreneren Krankenhäusern versorgt wurden. Genau aus diesem Grund müsse laut AOK die Spezialisierung von Krankenhausleistungen weiter auf der politischen Agenda bleiben.

Krankenhaus, Intensivstation. Intensivkrankenpfleger betreut Patient im Spezialbett, Medizinische Geraete fuer die Versorgung, Beatmung des Patienten. Automatische Ueberwachung der Vitalfunktionen, wie Herzschlag, Puls, Blutdruck, usw. Deutschland, Europa.

29. September 2021 / Magdeburg – Von Februar 2020 bis August 2021 wurden in Sachsen-Anhalts Krankenhäusern über 6.200 AOK-Versicherte mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung behandelt. 13 Prozent davon waren so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden mussten.

Die Hälfte der Kliniken, die Beatmungsfälle versorgt haben, behandelten dabei 79 Prozent aller Beatmungspatienten (Tabelle 1). Die übrigen Fälle verteilten sich auf die restlichen an der Versorgung beteiligten Krankenhäuser mit oftmals sehr kleinen Fallzahlen. Insgesamt wurden von der Hälfte der Krankenhäuser im Land 84 Prozent aller Covid-Fälle versorgt. (Tabelle 2)

Innerhalb dieser Krankenhäuser wiederum trugen die großen Häuser mit einer Bettenanzahl von 300 Betten und mehr die Hauptlast. Mehr als 75 Prozent der Beatmungsfälle und 80 Prozent aller Fälle wurden von diesen Häusern versorgt.

Bundesweiter Trend bestätigt

Die Zahlen bestätigen auch für Sachsen-Anhalt einen Zentralisierungseffekt, nach dem insbesondere bei der Schwere des Krankheitsbildes Covid-19 vor allem geeignete Krankenhäuser mit der entsprechenden Größe, Ausstattung und erfahrenen Behandlungsteams angesteuert wurden. Zuletzt hatte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in seinem Krankenhausreport 2021 festgestellt, dass bundesweit die Hälfte der Kliniken 86 Prozent der Covid-19-Fälle behandelten. Rund die Hälfte der an der Versorgung von Beatmungsfällen beteiligten Krankenhäuser versorgten 83 Prozent der Beatmungspatienten. Die Analyse zeigte auch, dass die größten Krankenhäuser auch die meiste Beatmungserfahrung hatten.

„Gerade in der Krise zeigt sich: Wir brauchen nicht weniger Spezialisierung von Kliniken, sondern mehr“, sagt Anna Mahler, Pressesprecherin der AOK Sachsen-Anhalt. „Diese Themen müsse deshalb weiter auf der politischen Agenda bleiben.“

Ziel müsse deshalb die Verbesserung der Versorgungsqualität durch die Spezialisierung stationärer Leistungsangebote sein. Die Behandlungsqualität hängt davon ab, dass jedes Krankenhaus die Behandlung erbringt, für die es auch über eine ausreichende personelle und infrastrukturelle Basis verfügt.

Internet: www.aok.de
Facebook: facebook.com/AOK.SachsenAnhalt
EU-DSGVO: www.aok.de/san/datenschutzrechte

Aktionswoche gegen Lebensmittel verschwendung: Ernährungsindustrie spendet LKW-Kühlaufleger an die Tafel Sachsen-Anhalt

Berlin/Zerbst (ots) Gestern übergab die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungswirtschaft (BVE) im Beisein von Sozialministerin Petra Grimm-Benne einen Kühlcontainer an den Landesverband der Tafel Sachsen-Anhalt. Die Übergabe fand im Vorfeld der bundesweiten Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung statt.

DEU, Deutschland, Zerbst/Anhalt, Fläminger Entenspezialitäten GmbH, 27.09.2021: Spendenaktion für die Tafel (Spendenübergabe eines LKW-Kühlauflegers an die Zerbster Tafel). [Foto: Dietmar Gust für die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V.; Mobil: +49 (0)172 3016574; www.gustfoto.com

Die Teilnahme von Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, an der Spendenübergabe zeigt, wie wichtig die Themen Ehrenamt und Lebensmittelwertschätzung sind.

Spender, Empfänger und Politik vor dem Kühlaufleger (von links nach rechts): Jan Böhm, Geschäftsführer Wikana, Andreas Steppuhn, Vorsitzender der Tafel Landesverbands Sachsen-Anhalt, Ute van Tulden, Gründerin der Zerbster Tafel, Holger Franke, Tafel Magdeburg und Logistik, Andreas Dittmann, Bürgermeister Zerbst, Michael Bügener, Geschäftsführer Fläminger Entenspezialitäten, Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Oliver Kölsch, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. DEU, Deutschland, Zerbst/Anhalt, Fläminger Entenspezialitäten GmbH, 27.09.2021: Spendenaktion für die Tafel (Spendenübergabe eines LKW-Kühlauflegers an die Zerbster Tafel). [Foto: Dietmar Gust

Die Ministerin dankte den beteiligten Unternehmen für die großzügige Unterstützung der Tafeln. „Die Tafeln retten Lebensmittel – und sie geben Lebensmut. Jahr für Jahr werden in Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, obwohl viel davon noch genießbar ist. Die Tafeln machen sich gegen diese Lebensmittelverschwendung stark. Sie sammeln und verteilen, und sie helfen damit vielen finanziell benachteiligten Menschen. Das Engagement der Ehrenamtlich kann gar nicht hoch genug bewertet werden.“

Die Ernährungsindustrie kooperiert seit langem mit den Tafeln und anderen Organisationen, um Lebensmittelverluste zu reduzieren. „Die Großspenden aus der Industrie übersteigen oft unsere Lagerkapazitäten“, sagt der Vorsitzende der Tafeln Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn. „Durch den neuen LKW-Kühlaufleger können wir in Zukunft auch größere Spenden kühlpflichtiger Waren bis hin zu Tiefkühlkost annehmen und zwischenlagern. Das ist eine wirklich gute Sache.“

Für die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie gehört Vermeidung von Lebensmittelabfällen längst zur DNA der Lebensmittelhersteller. „Wir suchen immer nach neuen Wegen, um gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, mit der Politik und allen Partnern in der Wertschöpfungskette Lebensmittelverluste so gering wie möglich zu halten“, sagt Olivier Kölsch, Geschäftsführer der BVE. „Mit der Spende eines Kühlauflegers können wir praxisnah und unbürokratisch einen Beitrag leisten, dass noch mehr Lebensmittel gerettet und Menschen mit hochwertigen Produkten versorgt werden.“

Auch die Zerbster Kindertafel wurde mit Unterstützung der Kita Benjamin Blümchen bei der Gestaltung des Kühlauflegers kreativ eingebunden und konnte die Außenfläche mit selbst gemalten Bildern gestalten. Schließlich sollen schon die Jüngsten für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisiert werden.

Unterstützt wurde die Spendenaktion durch Produktspenden der Unternehmen Coca-Cola, Danone, Dr. Oetker, Fläminger Entenspezialitäten, Kuchenmeister, Pepsi und Wikana.

„Wir danken der Tafel Sachsen-Anhalt und den beteiligten Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns, dass wir anlässlich des Internationalen Tages des Bewusstseins für Nahrungsmittelverluste und -verschwendung sowie der Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung in Deutschland gemeinsam ein Zeichen setzen konnten“, so Olivier Kölsch.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 185 Mrd. der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 610.000 Beschäftigte in 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 33 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

www.ernaehrungsindustrie.de

So klingt die EinheitsEXPO: Saxlust sorgt für gute Stimmung

Die Deutsche Einheit wird an diesem Wochenende in Halle in Sachsen-Anhalt gefeiert. Neben der EinheitsEXPO gibt es an allen Ecken der Stadt Musik.

Saxlust auf der EinheitsEXPO 2021 in Halle (S.) // (c) Staatskanzlei / Daniel Baumann /

Vor der großen Videowand auf dem Marktplatz spielt zum Beispiel die Band Saxlust. Und bei der Band steht ganz klar das Saxophon im Mittelpunkt.

Saxlust – auch am kommenden Sonntag ab zwölf Uhr auf dem Marktplatz in Halle. Und online sind Sie bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit auf www.tde2021.de dabei.

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„Contalinos“ holen 3. Platz beim Kinderchortag in Bernburg

BBGLIVE .✔ Themen in diesem Video: Kinderchortag mit dem „SingBus“ in Bernburg.

„Contalinos“ holen 3. Platz beim Kinderchortag in Bernburg

Den 3. Preis des Kinderchorland Preises für Sachsen-Anhalt holte sich der Jugendchor „Contalinos“ des Gymnasium Carolinum in Bernburg! Herzlichen Glückwunsch BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis. ✔ Social Media: ► Website: https://www.bbglive.de/​​​ ► Facebook: https://www.facebook.com/salzlandmaga… ► Twitter: https://twitter.com/bbglive​​​ ► Instagram: https://www.instagram.com/bernburgerf​​​… ► Playstore: https://bbglive.chayns.net/​​​ ► Telegram: https://t.me/salzlandmagazin​​​ Abonnier uns, damit du immer auf dem Laufendem bleibst. ►Youtube: https://www.youtube.com/c/BBGLIVE1​​ Liebe Grüße, dein Team von BBGLIVE

Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt: „Mit alten Menschen zusammen zu sein, ist keine Arbeit – das ist nur Freude“

Halle (S.) (ots) Dorothee Kleemann (73) lebt seit über dreißig Jahren in Halle (S.). Beinahe ihr ganzes Leben hat die 73-Jährige als Physiotherapeutin gearbeitet – als sie 2009 in den Ruhestand ging, wollte sie die Arbeit mit Menschen nicht aufgeben. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Seniorenbesucherin. Dazu unterstützt sie seit Projektstart die Initiative „KlingelZeichen“, die junge und ältere Menschen zusammenbringt. Als Dankeschön für ihren gesellschaftlich wertvollen Beitrag wurde sie vom Land Sachsen-Anhalt zum Teil der diesjährigen Bürgerdelegation ernannt. Als sie von ihrer Wahl erfuhr, saß sie gerade im Zug, auf der Rückfahrt von einem Besuch bei ihren Enkeln in Tübingen.

Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt Dorothee Kleemann: „Mit alten Menschen zusammen zu sein, ist keine Arbeit – das ist nur Freude“ // (c) Staatskanzlei / Daniel Baumann / Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt: „Mit alten Menschen zusammen zu sein, ist keine Arbeit – das ist nur Freude“

Ich hatte mir den Brief der Staatskanzlei als Lektüre mitgenommen. Ich dachte, dass ich im Zug ja genug Zeit zum Lesen habe. Aber dass es sich um so eine schöne Überraschung handeln würde, damit hätte ich nicht gerechnet. Und als ich dann das Programm gesehen habe, das uns am Festtagswochenende erwartet, da war ich echt baff. Ich freue mich wahnsinnig, dass ich den Delegationen aus ganz Deutschland unser schönes Bundesland und meine Heimat Halle (S.) zeigen kann. Wenn ich so auf mein Leben zurückblicke, dann hätte ich das wirklich kaum für möglich gehalten – ich komme gebürtig ja aus dem Westen.

Ich war fünf Jahre alt, als meine Mutter mit mir von Hamburg nach Erfurt zog. Wir hatten zuvor schon in München und Wiesbaden gewohnt. Für sie hatte es sich beruflich angeboten, für mich war es einfach schön, näher an meinen Großeltern zu sein. Und eigentlich wollten wir schon wieder in den Westen zurückgehen, meine Mutter und ich. Wir hatten auch schon ein Zugticket – am 13. August 1961 hätte es losgehen sollen. Aber dann kam der Mauerbau dazwischen und wir konnten nicht mehr ausreisen.

Anfangs war ich traurig darüber, weil ich mich nicht mehr so frei bewegen konnte, wie ich wollte. Über die Tragweite des Mauerbaus war ich mir damals noch nicht bewusst – nur, dass es wohl doch nicht zu den Verwandten in den Westen geht. Meine Mutter war nie so richtig konform mit dem DDR-Staat. Ich wurde zum Beispiel auch kirchlich erzogen, habe keine Jugendweihe bekommen. Damit bin ich im Osten natürlich immer angeeckt. Auch deswegen würde ich den Einheitstag, oder sagen wir die Grenzöffnung, als großes Geschenk in meinem Lebensweg betrachten: Endlich wieder frei reisen, gehen, wohin man will, meine Verwandten und Freunde im Westen wiedersehen – privat und politisch also ein unfassbar wichtiges Ereignis für mich.

Ich saß am Abend des 9. Novembers 1989 mit Freundinnen zusammen. Um Mitternacht klingelte dann der Mann einer Freundin an der Tür. Er ist fast die Treppe herauf gepurzelt, so aufgeregt war er. Ob wir es nicht mitbekommen haben, hat er uns gefragt. Aber wir hatten den ganzen Abend nur gequatscht und keine Nachrichten gehört. Wir haben uns direkt ins Auto gesetzt und sind an die Grenze gefahren. Wir standen 14 Stunden im Stau, bis wir endlich drüben waren. Wir wollten irgendwo im Harz übernachten, aber alle Hotels waren ausgebucht. Dass wir ein bisschen verzweifelt waren, hat ein Pärchen mitbekommen, das neben uns am Tisch im Restaurant saß – und hat uns einfach zu sich nach Hause eingeladen. An dem Abend haben wir Freunde fürs Leben gefunden, noch jetzt stehen wir in engem Kontakt.

Heute würde ich sagen, dass die Wiedervereinigung das einzig Wahre für die Deutschen war. Auch wenn ich denke, dass noch mehr daraus hätte gemacht werden können. Aber die ideelle Freiheit, die die deutsche Einheit mit sich brachte, wo man ohne vorgehaltene Hand seine Meinung sagen kann – das ist etwas ganz Wertvolles.

Ich bin mir sicher, dass mein Leben ganz anders verlaufen wäre, wenn unsere Ausreise in den Westen damals geklappt hätte. Aber dann hätte ich sicher auch nie meinen Mann kennengelernt, wir hätten unsere Kinder nie bekommen. Ich kann sagen, ja ich habe wirklich meinen Frieden geschlossen mit der DDR.

Seit 1981 lebe ich nun schon in Halle (S.), vorher habe ich in Merseburg und Halberstadt gewohnt. Sachsen-Anhalt ist meine Heimat, auch wenn ich nicht hier geboren bin. Ich verbinde einfach unglaublich viel mit der Stadt. Die Freunde, die ich seit dreißig Jahren habe, das kulturelle Leben, das mein Mann und ich hier in Halle genießen. Es gibt einfach so viele schöne Flecken, die das ganze Bundesland zu bieten hat, die Landschaft und vielen Burgen finde ich einfach toll. Ich bin hier zuhause und würde auch nicht mehr weggehen wollen.

Und ich freue mich darauf, dass die anderen Bürgerdelegationen dieses schöne Bundesland kennenlernen. Überhaupt der Austausch, in den wir treten werden, empfinde ich als große Bereicherung. Wie sie zu ihrem Ehrenamt gekommen sind, in welchen Projekten sie sich engagieren, das interessiert mich besonders. Vielleicht können wir ja auch noch ein bisschen Werbung machen fürs Ehrenamt – ich bin ja nur stellvertretend dabei für so viele Menschen, die jeden Tag Gutes tun. Das kann gar nicht genug Aufmerksamkeit bekommen.

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Tag der Regionen in Staßfurt gefeiert

BBGLIVE

✔ Themen in diesem Video: Der Verein Tag der Regionen Salzlandkreis e.V. um Organisator Burkhard Nimmich hatte einmal mehr ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: Unter dem bundesweiten Motto „Der lange Weg zu kurzen Wegen“ präsentierten sich Direktvermarkter, Handwerksbetriebe und Dienstleister aus der unmittelbaren Umgebung sowie Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aus der Region auf dem Benneckeschen Hof.

Tag der Regionen Salzlandkreis

BBGLIVE bietet eine Vielzahl an 10 Jahren Regionalgeschichte aus Bernburg und dem Salzlandkreis. ✔ Social Media: ► Website: https://www.bbglive.de/​​​ ► Facebook: https://www.facebook.com/salzlandmaga… ► Twitter: https://twitter.com/bbglive​​​ ► Instagram: https://www.instagram.com/bernburgerf​​​… ► Playstore: https://bbglive.chayns.net/​​​ ► Telegram: https://t.me/salzlandmagazin​​​ Abonnier uns, damit du immer auf dem Laufendem bleibst. ►Youtube: https://www.youtube.com/c/BBGLIVE1​​ Liebe Grüße, dein Team von BBGLIVE

Tag der Regionen 2021 in der Salzstadt Staßfurt

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Deutschland und die Welt.
Mein Name ist PIA.

Tag der Regionen 2021 in der Salzstadt Staßfurt

Heute berichte ich vom Tag der Regionen
in der Salzstadt Staßfurt.
Am vergangenen Sonntag fand auf dem Benneckeschen Hof der Tag der Regionen statt. Mit dem bundesweiten Motto „Der lange Weg zu kurzen Wegen“ stellte Organisator Burkhard Nimm ich regionale Direktvermarkter, Handwerksbetriebe und Dienstleister sowie Vereine, Initiativen und Kulturschaffende aus der Region auf dem Benneckeschen Hof vor. Es gab bei den Bäckereien und Schlachtereien, sowie auch Imker viele Leckereien zu verkosten. Desweiteren konnten hiesige Getränke- und Spirituosenanbieter, sowie ein Fleischer ihre Produktpaletten hier in Staßfurt vorstellen. Der Tag der Regionen mit dem Einzug des Bergmannsvereins, der Ehrengäste und der Hoheiten wurde von Oberbürgermeister Sven Wagner eröffnet. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der 5 ten Staßfurter Salzfee Jenny, denn Ihre Amtszeit wurde um ein Jahr feierlich durch den Bergmannsverein verlängert. 20 Gast-Hoheiten begleiteten diese Zeremonie. Da durch die Lange Corona Pause kaum Veranstaltungen stattfanden, freute sich die Staßfurter Salzfee auf viele Veranstaltungen, aber hören Sie selbst: Natürlich durfte auf dem Fest das Jugendblasorchester Staßfurt nicht fehlen. Und genauso sicher war es, das Steigerlied in der Salzstadt zu spielen. Viele Vereine stellten sich auf dem Tag der Regionen vor, und auch auf der Bühne gab es ein Buntes Kulturprogramm.
Ihre Pia. Danke.

Ergebnisse der Bundestagswahl 2021

Ergebnisse der Bundestagswahl 2021Um 09:21 MESZ aktualisiertLegislative ErgebnisseVon Bundeswahlleiter über dpa-infocom · Vorläufiges Endergebnis735 Sitze · Für Mehrheit nötig: 368

ParteienGewonnene SitzeZweitstimme %Zweitstimme
SPD Olaf Scholz20625,7 %11.949.756
CDU/CSU Armin Laschet19624,1 %11.173.806
GRÜNE Annalena Baerbock11814,8 %6.848.215
FDP Christian Lindner9211,5 %5.316.698
AfD Alice Weidel, Tino Chrupalla8310,3 %4.802.097
DIE LINKE Janine Wissler, Dietmar Bartsch394,9 %2.269.993
Sonstige Parteien18,7 %4.058.883

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