MWG Hochhaus Ratswaage in Magdeburg

Die MWG will in den nächsten jahren ihren Firmensitz auf den breiten Weg verlegen.

MWG Hochhaus Ratswaage


Geplant ist ein Hochhaus gegenüber der Ratswaage. Baubeginn soll Anfang 2022. Bereits zwei Jahre später pünktlich zum 70. Gründungstag der Genossenschaft soll das sog. MWG-Forum eröffnen.

Web: https://www.kulturmd.de

Harzer Rotes Höhenvieh ab Montag wieder auf dem Brocken

Rinder des Brockenbauern Thielecke zur Biotoppflege auf dem Brocken

Auch in diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es nach wie vor, den Bestand seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie der Brockenanemone zu erhöhen, so Dr. Gunter Karste, der im Nationalpark Harz für das Projekt zuständig ist.

In den vergangenen zwei Jahren zeigte sich bereits, dass die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe durchtreten. Das ist für den Biotopschutz vorteilhaft, denn so entstehen relativ schnell grasfreie Standorte, die mit Brockenanemonen und Besenheide bepflanzt werden können. Dennoch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken durch den Landschaftspflegeverband Harz gemäht und abgefahren. Auf diese Art und Weise werden die konkurrenzstarken Gräser geschwächt und damit entsteht Raum, um die bedrohten Arten des Brockenplateaus vor dem Aussterben zu bewahren.

Weidebeginn wird der 30. August 2021 sein, gemäht wird Mitte September.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Von Magdeburg bis München – Wohneigentum in Zahlen

LBS-Broschüre „Markt für Wohnimmobilien 2021“ neu erschienen – Analysen zu Teilmärkten und Einflussfaktoren – Aktuelle Einschätzung zu Corona-Auswirkungen

Immobilienvermittler von LBS und Sparkassen erwarten für 2021 einen kräftigen Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Deutschland – Umland ist nach Pandemieerfahrung besonders beliebt und laut LBS-Immobilienpreisspiegel oft noch günstig .

265.000 Euro in Magdeburg, 1,7 Millionen Euro in München – so weit liegen die Preise für typische freistehende Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und jener von Bayern auseinander. Das ist nur eines der Ergebnisse der Frühjahrsbefragung von Immobilienvermittlern der Landesbausparkassen und Sparkassen. Wie zu Beginn eines jeden Jahres gaben die Marktbeobachter auch in diesem Jahr Auskunft über die Preissituation vor Ort und ihre Erwartungen zur Entwicklung des Marktes in den kommenden Monaten. Entstanden ist so ein Preisspiegel für mehr als 1.000 Städte, der Immobilieninteressenten eine Orientierung liefert, mit welchen Preisen sie gerade rechnen müssen – und welche gerechtfertigt sind. Der Blick in die Zukunft verspricht noch keine Entspannung: Die Experten gehen fast überall in Deutschland von einer ungebrochenen Nachfrage, einer kaum gebesserten Angebotssituation und weiter steigenden Preisen aus. Sie beobachten aber auch, dass die Pandemie- und Lockdown-Erfahrungen die Wohnwünsche verändert haben: Die Vororte der Städte und der ländliche Raum im erweiterten Einzugsgebiet könnten künftig als Wohnstandorte stärker gefragt sein – auch damit sich die Menschen wichtiger gewordene Wohnansprüche wie einen Garten und eine größere Zimmerzahl erfüllen können.

Wie in jedem Jahr liefert die LBS-Broschüre „Markt für Wohnimmobilien“ neben den Markteinschätzungen in kompakter Form die wichtigsten Kennziffern rund um den Wohnungsmarkt – zusammengestellt aus der amtlichen Statistik und interessanten Studien. Zu entdecken sind erfreuliche wie weniger erfreuliche Entwicklungen unter anderem in den Themenfeldern Bautätigkeit, Baufinanzierung, Rahmenbedingungen, Eigentumsbildung und Klimaschutz. Auf der Habenseite steht sicherlich der Neubau: Die Baugenehmigungen haben ihr hohes Niveau der vergangenen Jahre gehalten (2020: 368.000) und die Zahl der fertiggestellten Wohnungen übertrifft erstmals seit langer Zeit wieder die Marke von 300.000. Zugleich wird aber auch der Rückstau an genehmigten, aber noch nicht gebauten Ein-und Mehrfamilienhäusern immer größer: Fast 780.000 unvollendete Wohneinheiten harren mittlerweile der Schlüsselübergabe.

Ebenfalls in die Kategorie „unerfreulich“ fallen die weiter gestiegenen Baukosten (seit 2015 um 16,4 Prozent), die erstmals seit der Wiedervereinigung leicht sinkende Wohneigentumsquote und das schrumpfende Potenzial an Ersterwerbern einer Wohnimmobilie. Letzteres resultiert vor allem daraus, dass das angesparte Eigenkapital vieler Mieter nicht mit den steigenden Immobilienpreisen Schritt gehalten hat. Erfreulich ist dagegen das Engagement der Wohneigentümer für die Energiewende im Eigenheim. Zugleich wird aber auch ersichtlich: Der Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand ist immer noch weit.

Die Broschüre:

Markt für Wohnimmobilien 2021, herausgegeben von der Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen im Deutschen Sparkassen- und Giroverband, kann kostenlos bestellt werden bei:

LBS-Versandservice
Stichwort: „Immobilienmarkt 2021“
Werner-von-Siemens-Straße 13
53340 Meckenheim

Die Bezugsadresse im Internet, wo die Broschüre auch zum Download zur Verfügung steht, lautet:

Web: https://www.lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de/bestellen/