Hexentanzplatz im Bodetal bei Thale im Harz

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Hexentanzplatz bei Thale

Ich berichte hier vom Hexentanzplatz bei Thale hoch über dem schönen Bodetal. Diese Aussichtsplattform ist sicher Pflicht bei einem Besuch im Harz. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz.
Ihre Pia. Danke.

„Elbe-Funpark“ in Magdeburg öffnet heute

Statt zur 1010. Magdeburger Herbstmesse laden wir vom 3.9.-17.10.2021 zum „Elbe-Funpark“ ein.

Der Pop-Up-Freizeitpark ist Ersatz und rechtlich einzig mögliche Alternative zu den nach wie vor untersagten Volksfesten.

Los geht es am Freitag, 3. September 2021, 14 Uhr, auf dem Messeplatz „Max Wille“. Bis zum 17. Oktober ist der „Elbe-Funpark“ von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Es gilt die 3G-Regel. Das heißt Zutritt kann nur Geimpften, Genesenen (Erkrankung maximal 6 Monate alt) und Getesteten (Test nicht älter als 24 Stunden) gewährt werden. Auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren trifft die 3G-Regel nicht zu. Vor Ort kann man sich in einer Teststation testen lassen. Wir freuen uns auf Euch!

Auf dem Festplatz erwartet die Besucher ein sehr attraktives Angebot an Fahrgeschäften mit vielen Neuheiten. Dazu gehört das rasante Rund- und Hochfahrgeschäft „Take off“, das erstmals in der Elbestadt Station macht. Das Hightech-Karussell beschleunigt auf das Vierfache der Erdbeschleunigung und ist nur fortgeschrittenen und schwindelfreien Kirmes-Freaks zu empfehlen. Grund: Die vier Gondeln rotieren auf einer Radscheibe, die bis zu 60 Grad schräg aufgestellt wird. Erst wenn das Karussell 70 Stundenkilometer erreicht, hebt die rotierenden Scheibe ab und schraubt sich bis auf 17 Meter in die Höhe. Dabei sitzen je 10 Besucher in jeder der vier Gondeln nebeneinander – kein weiteres Fahrgeschäft bietet in einem einzigen Ride so viele unterschiedliche Bewegungsbahnen. Bisher nur einmal – und das auch nur für drei Tage – gastierte das rasante Fahrgeschäft „Basejumper“ aus Holland in Magdeburg. Doch das mit soviel Erfolg, das sich der Schausteller entschlossen hat, direkt von Litauen nach Magdeburg umzusetzen.
Darüber hinaus gibt es u.a. die „Südseewelle“, „Magic“, zwei Autoscooter, den „Musikladen“, eine ziemlich gruselige Geisterbahn und das im Vorjahr sehr beliebte 7D-Kino. In der zwölfsitzigen Plattform erleben Kinofans das ultimative Filmerlebnis. Sobald die 3D-Brillen aufgesetzt und die Sicherheitsgurte angelegt sind, schießt sich das Tor. Die Spezialeffekte wie Wind, Regen, Schnee, Seifenblasen, Feuer, Blitze, Nebel, Vibrationen, Beinschleifen und Sitzbewegungen sind so harmonisch programmiert, dass die über 100 hochauflösenden Kurzfilme wie Ausflüge in unbekannte Welten erscheinen.

Web: https://volksfeste-magdeburg.de/

37 neue Stolpersteine in Magdeburg verlegt

Seit Anfang Juli gibt es 37 neue Gedenksteine für in der Nazi-Diktatur entrechtete, verschleppte und ermordete MagdeburgerInnen.

37 neue Stolpersteine in Magdeburg

Die Stolpersteine hätten eigentlich schon 2020 verlegt werden sollen – die Einschränkungen der Corona-Pandemie verhinderten dies. Die 31. Verlegung der Stolpersteine begann im Stadtteil Sudenburg, führte dann über den Hasselbachplatz in den Innenstadtbereich und endete im Kaiser-Otto-Ring. Es handelt es sich jeweils um die letzte, frei gewählte Adresse früherer BürgerInnen von Magdeburg. Im Rahmen einer kleinen Gedenkzeremonie standen Gedenkblätter, die das Leben der einzelnen Personen und Familien reflektieren, im Mittelpunkt. Die Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Regina-Dolores Stieler-Hinz, zitierte den libanesisch-amerikanischen Maler und Dichter Kahlil Gibran (1883-1931): „Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“ Dank gilt allen die die städtische Arbeitsgruppe „Stolpersteine für Magdeburg“ unterstützen. Dieses Mal besonders der Schulklasse KBM 17d der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“ und ihrer Lehrerin Elke Rühling.
Nun sind in Magdeburg 599 Stolpersteine zu finden.

Alle Informationen zu den Stolpersteinen, das Namensverzeichnis und die Gedenkblätter der Opfer sowie eine interaktive Karte sind unter:
www.magdeburg.de/StolpersteinefuerMagdeburg
zu finden.

Web: https://www.kulturmd.de