Archiv der Kategorie: Energien & Stromanbieter

forsa-Studie über Elektromobilität – Mit dem E-Roller zum Date: peinlich oder cool?

Autos galten lange als Symbol für Macht, Reichtum oder Männlichkeit. Heute haben protzige Karren weniger Bedeutung, denn andere Werte wie der funktionale Nutzen oder die Umweltfreundlichkeit eines Fahrzeugs stehen zunehmend im Fokus. Aber ist grüne, emissionsfreie Mobilität auch sexy?

Beliebt, vor allem bei Millennials: Der E-Roller

Ist es beispielsweise eine gute Idee, mit einem Elektroroller beim Date aufzutauchen? Eine Antwort liefert Vattenfall mit einer neuen forsa-Umfrage zur E-Mobilität.

Elektroroller punkten bei Verabredungen

Ein gemeinsamer Ausflug steht bevor, doch anstatt mit dem schicken Sportwagen vorzufahren, kommt das Date mit einem E-Roller – Wären die meisten in so einem Moment peinlich berührt? Keineswegs: 45 Prozent der Deutschen sehen dies als gute Gelegenheit, sich umweltschonend fortzubewegen. Und das gilt laut forsa-Studie nicht nur für Dates, sondern auch für Verabredungen mit Freunden, Bekannten oder der Familie. Neben dem Umweltaspekt spielt bei vielen auch die Neugierde eine Rolle: Etwa jeder Dritte (31 %) wollte schon immer einmal mit einem E-Roller fahren und würde die Gelegenheit dafür nutzen.

Unter 30-Jährige begrüßen Umweltbewusstsein

Der Elektromobilität stehen somit im sozialen Umfeld alle Türen offen, ganz besonders in der jungen Generation. Unter den 18- bis 29-Jährigen sieht die klare Mehrheit (58 %) den E-Roller bei der Verabredung positiv und als gute Gelegenheit, sich umweltschonend fortzubewegen. Etwas weniger Begeisterung zeigen die 30- bis 44-Jährigen mit 40 Prozent. Mit Blick auf alle Altersgruppen zeigt sich dennoch: Peinlich findet es fast keiner (4 %) mit einem Elektroroller abgeholt zu werden.

Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag der Vattenfall Europe Sales GmbH vom 16. September bis zum 21. September 2020 insgesamt 1.030 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „Vattenfall-Studie“ frei zur Veröffentlichung.

Web: vattenfall.de

Magdeburg ist Energiekommune des Monats

„Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele!“

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat die Landeshauptstadt Magdeburg als Energiekommune des Monats Mai ausgezeichnet. Am Donnerstag, dem 15. Juli 2021, übergab Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert gemeinsam mit der Präsidentin des Landesverbandes Erneuerbare Energie, Julia Brandt, und dem Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt, Marko Mühlstein, Schilder und Urkunden an die beteiligten Akteure.

Der Beigeordnete für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg, Holger Platz, nahm die bundesweite Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (WOBAU), Peter Lackner, und dem Vorstand der Energiegenossenschaft Helionat eG, Jörg Dahlke, entgegen.

Vor dem Otto-von-Guericke-Denkmal betonte die Ministerin bei der Übergabe: „Die Auszeichnung der Landeshauptstadt Magdeburg als Energiekommune zeigt, dass sich viele verschiedene Akteure gemeinsam für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen und dass Kommunen dabei eine besondere Vorbildwirkung haben.“

Holger Platz freut sich über die Würdigung des Engagements und sieht die Auszeichnung gleichzeitig als Ansporn für die Zukunft. „Der Stadtrat hat das Ziel der Klimaneutralität auf das Jahr 2035 vorgezogen“, verkündet der Beigeordnete. „Viele Aufgaben liegen noch vor uns. Der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung liegt in den Partnerschaften wie hier mit der Wohnungsbaugesellschaft oder der Helionat“, so Platz.

WOBAU-Geschäftsführer Peter Lackner betont, dass die WOBAU sich bereits seit 20 Jahren mit dem Thema Energiewende beschäftigt und hier Vorreiterin sein möchte. So werden laut Lackner u.a. Parkhäuser mit Erneuerbaren Energien ausgestattet – nicht zuletzt zum Vorantreiben der Elektromobilität. Zudem sei die eigene Fahrzeugflotte bereits zu 100 Prozent auf elektrische Antriebe umgestellt. „Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhalten und die Auszeichnung ist ein Ansporn zum Weitermachen“, verdeutlicht Lackner.

Helionat-Vorstand Jörg Dahlke freute sich ganz besonders, dass auch die Bürgerenergie mit der Auszeichnung eine Würdigung erfährt. Die ambitionierten Ziele des Masterplans der Landeshauptstadt Magdeburg sind laut Dahlke nur unter Beteiligung aller Akteure zu erreichen. „Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele!“, betont Dahlke. „Es braucht eine gelebte Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat, der Zivilgesellschaft, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft.“

Die Präsidentin des Landesverbandes Erneuerbare Energie, Julia Brandt, konnte ihren Vorrednern nur beipflichten: „In Magdeburg passiert bereits sehr viel. Zahlreiche Akteure sind an den bereits guten Projekten beteiligt.“ Die Auszeichnung sei etwas Besonderes, da in der Regel eher keine Großstädte als Energiekommunen ausgezeichnet werden. „Allein aufgrund der Größe der Stadt sind noch enorme CO2-Einsparpotentiale zu heben“, so Brandt.

Landesenergieagentur mit zahlreichen Klimaschutz-Maßnahmen in Magdeburg aktiv

Auch die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Jahren in der Ottostadt Magdeburg aktiv. So konnten bereits sechs „Grüne Hausnummern“ in Magdeburg verliehen werden. Mit dem Auszeichnungswettbewerb würdigt die LENA gemeinsam mit ihren Partnern Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden, die besonders innovativ, energieeffizient, nachhaltig oder wohngesund saniert oder gebaut haben.

In den letzten Jahren haben sich zwei Magdeburger Schulen den Landessieg in dem bundesweiten „Energiesparmeister“-Wettbewerb geholt: die Berufsbildende Schule „Dr. Otto Schlein“ (2017) und die Comeniusschule Magdeburg (2019). Die LENA unterstützt den Wettbewerb seit nunmehr sieben Jahren als Patin für das Land Sachsen-Anhalt.

Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojektes hat die LENA im Jahr 2014 etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt zum energetischen Nutzerverhalten im Büroalltag geschult. Diese Schulung war der Vorläufer der landesweiten Kampagne „Mein OFFice arbeitet energiebewusst“. Im Rahmen dieser Kampagne wurden bereits über 120 „EnergiemultiplikatorInnen“ verschiedener Ebenen der Landesverwaltung von der LENA qualifiziert.

Hintergrund zur Auszeichnung „Energie-Kommune des Monats“ der AEE

Um das Engagement des Bundeslandes Sachsen-Anhalt im Bereich der Erneuerbaren Energien zu würdigen und die vielfältigen Best-Practices aufzubereiten, stellt die AEE im Jahr 2021 insgesamt fünf Kommunen aus Sachsen-Anhalt als Energie-Kommunen des Monats vor. Unterstützt wird die Kampagne vom Landesverband Erneuerbare Energien Sachsen-Anhalt (LEE) und dem Bundesverband Windenergie Sachsen-Anhalt (BWE).

Web: https://lena.sachsen-anhalt.de