Heute berichte ich über die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, bei welcher die Luftbildstrukturen bestätigt wurden. Es wurden Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage und eine Reihe von Gruben entdeckt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt diese Anlage den Namen Ringheiligtum Pömmelte. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade.
Museum und Burgführung am ersten Mai Wochenende auf der Wasserburg Egeln. Am Sonntag den 3. Mai lädt das Museum der Wasserburg um 14:00 Uhr wieder zu einem geschichtlichen Rundgang über Unter- und Oberburg ein und die Besucher bekommen viele Hintergrundinformationen zu den Gebäuden und was sich im Laufe der mehr als 800jährigen Geschichte hier zugetragen hat. Anschließend ist es noch möglich das Museum vom „Burgverlies bis zum Bergfried“ zu erkunden. Meister Gumpert öffnet sein Burgatelier bereits um 13:00 Uhr. Dort findet man nicht nur über 100 von ihm in verschiedenen Techniken gemalte Bilder sondern auch historische Musikinstrumente und auch andere Dinge die an alte Zeiten erinnern.
Warum ist der 1. Mai ein Feiertag? Der 1. Mai ist ein Feiertag, weil er mit der Arbeiterbewegung verbunden ist und als Tag der Arbeit gilt. Er wurde ursprünglich als „Moving Day“ bekannt, an dem viele Arbeitsverträge endeten oder neu abgeschlossen wurden. Der Tag wurde später zum internationalen Aktionstag der Arbeiterbewegung, als 1889 die sozialistischen Gewerkschaften und Parteien zu einer weltweiten Demonstration aufriefen. In Deutschland wurde der 1. Mai 1919 als gesetzlicher Feiertag erklärt, und seitdem ist er ein Tag ohne Arbeit, an dem viele Veranstaltungen stattfinden.
Tag der offenen Türen auf der Wasserburg Egeln. Am Sonntag den 19. April öffnen sich auf der Wasserburg in Egeln sehr viele Türen, denn alle Institutionen und Vereine die auf der Burg ansässig sind möchten ab 14:00 Uhr einmal gemeinsam die große Vielfalt der dortigen Angebote präsentieren. Das Standesamt der Egelner Mulde berät zu Eheschließungen und was alles dazu auf der Burg möglich ist. Burgpuppenbühne, Bibliothek, Second Hand Shop, Töpferstube und Gumpis Burgatelier öffnen ihre Pforten und erzählen Ihnen was auch dort möglich ist. Ab 15:00 Uhr gibt es eine umfangreiche Burgführung und auf dem oberen Burghof singt und spielt Daniel (Jack) Wolf die schönsten Oldis und Folksongs.
Das wunderschöne Melanchthonhaus in Wittenberg ist nicht nur von außen reizvoll, es hat im Inneren auch einiges zu bieten. Das ehemalige Wohnhaus von Philipp Melanchthon, das speziell für ihn und seine Familie gebaut wurde, ist über die Jahrhunderte fast unberührt geblieben. Seit 1996 zählt das Gebäude zum UNESCO-Welterbe. Ein Neubau auf dem Nachbargrundstück ergänzt das Melanchthonhaus und heute ist auf ca. 600 m² Ausstellungsfläche die Dauerausstellung „Philipp Melanchthon: Leben – Werk – Wirkung“ beheimatet.
Ich berichte heute vom Schloss Plötzkau. Ein 37 Meter hoher Turm und nicht weniger als 21 markante Giebel geben Schloss Plötzkau seine unverwechselbare Silhouette. Im Innenhof der Anlage entsteht fast der Eindruck, auf dem Marktplatz einer Renaissance-Kleinstadt zu stehen. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Das Schloss Plötzkau im Ort Plötzkau ist ein Renaissanceschloss an der Stelle einer mittelalterlichen Grafenburg. Bekannt wurde es vor allem als Residenz des Fürstentums Anhalt-Plötzkau. Das Schloss wird von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Eigentümer verwaltet.
Heute geht es mal in eigener Sache um die Historie von Sachsen-Anhalt.TV Das ursprüngliche virtuelle TV Format lief noch unter der Webadresse Brocken.TV Es startete schon im Jahr 2010, also vor 15 Jahren, Damals waren die Videos mit einem 3D Animationsprogramm erstellt, an K I war noch nicht zu denken. Leider sind diese Videos mit den heutigen Formaten nicht kompatibel, so kann ich hier nur ein Screenshot zeigen. Im Jahr 2015 ging dann endlich das erste Sachsen-Anhalt.TV Studio online. Auch dieses wurde mit einem neueren 3D Grafik Animationsprogramm ohne K I erstellt. Da dieses Programm aber schon in das mp4 Format exportieren konnte, liegt uns noch ein Archiv Video vor. Aber schauen Sie selbst.
Heute berichte ich vom Bismarckturm auf dem Petersberg in der Nähe von Halle. Einer von noch 15 erhaltenen Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt steht hier auf dem Petersberg. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Der 15 Meter hohe Turm wurde nach einem Entwurf von Wilhelm Keis errichtet und am 24. September 1902 eingeweiht. Der im zweiten Weltkrieg stark beschädigte Aussichtsturm wurde 1999/2000 umfangreich saniert, so dass er anschließend erstmals seit dem Krieg wieder bestiegen werden konnte. Die großartige Aussicht kann täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr vom Turm aus genossen werden. Initiiert wurde der Turmbau, nach Anregung von Pfarrer Dienemann aus Stumsdorf im Februar 1899, vom „Verein zur Erbauung und Unterhaltung einer Bismarcksäule auf dem Petersberg bei Halle“ unter Vorsitz des Landrates Hans von Krosigk.
Heute berichte ich über die Ruine der Altenburg bei Heimburg mit Aussichtsturm. Heinrich der Vierte ließ die Heimburg im elften Jahrhundert erbauen oder eine bereits vorhandene ältere Anlage erweitern. Im Jahr 1073 wurde die Reichsburg, allerdings im desolaten Zustand, während der Sachsenkriege urkundlich erwähnt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Im 14. Jahrhundert wurde die Heimburg als Wohnsitz der Grafen aufgegeben. Während des Bauernkrieges belagerten Aufständische die Burg und beschädigten sie. Reparaturen auf dem Burggelände sind bis zum Jahr 1553 nachweisbar.
Ich berichte heute von der längsten Hängeseil Brücke im Harz an der Rappbode-Talsperre. Die Rappbode-Talsperre liegt im Naturpark Harz, in Sachsen-Anhalt. Sie befindet sich in der Nähe von Rübeland und Elbingerode. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Wenn man hier vor der Stahlseilkonstruktion steht, ist es schon spannend ob die Brücke hält was sie verspricht. Langsam nähert man sich der Startgondel auf leicht schwankenden Gitterrosten. Ein tolles Gefühl. Sie ist 118 Tonnen schwer, hat eine Länge von 483 Metern und befindet sich 100 Meter über der Rappbode. Der Blick ins Tal ist sehenswert, auf der anderen Seite kann man die Staumauer der Rappbode-Talsperre aus einer nicht gekannten Perspektive betrachten.