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Unwetter Deutschland: So werden die Spendengelder eingesetz.

Interview mit Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“

Bonn (ots) Nach der enorm positiven Resonanz auf die Spendenaufrufe und den Benefiztag der ARD sowie die Sat1-Gala am vergangenen Wochenende interessieren sich sowohl Spender:innen als auch Betroffene sehr dafür, wie die Gelder, die an das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet wurden, eingesetzt werden. Der aktuelle Spendenstand für die Hochwasser-Katastrophe beläuft sich auf 100 Millionen Euro.

Manuela Roßbach ist geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“.

Dazu Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“ im Interview:

Worin liegt der Vorteil eines Bündnisses wie „Aktion Deutschland Hilft“?

Manuela Roßbach: „Das Bündnis ‚Aktion Deutschland Hilft‘ ist ein Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland – und in Ausnahmefällen auch in Deutschland – humanitäre Hilfe leisten. Die über 20 Hilfsorganisationen des Bündnisses stehen bei großen Krisen in ständigem Austausch miteinander und bündeln ihre jahrzehntelange Erfahrung. Sie koordinieren ihre Hilfsmaßnahmen in enger Abstimmung und gemäß ihrer Schwerpunkte und Kompetenzen. Das bedeutet wirksamere und schnellere Unterstützung für die Betroffenen.

In diesem Hochwassereinsatz sind die Bündnisorganisationen von ‚Aktion Deutschland Hilft‘ von der ersten Stunde auch mit den Krisenstäben der Bezirksregierungen in den betroffenen Regionen vernetzt. Die Organisationen haben in den betroffenen Regionen daher den besten Überblick, was der tatsächliche Bedarf der Menschen ist. So können unsere Spendengelder durch die Hilfsorganisationen bedarfsgerecht eingesetzt werden.“

Wer kann Spendengelder für das Hochwasser bei „Aktion Deutschland Hilft“ abrufen?

Manuela Roßbach: „Die Spenden, die bei ‚Aktion Deutschland Hilft‘ gesammelt werden, können ausschließlich von unseren Bündnisorganisationen abgerufen werden. Dazu melden sie uns die Bedarfe aus den betroffenen Regionen und die Hilfsmaßnahmen, die sie dementsprechend umsetzen wollen. Zu den Hilfsorganisationen im Bündnis, die sich aktuell im Hochwassereinsatz befinden, zählen beispielsweise der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe oder der Arbeiter-Samariter-Bund.

‚Aktion Deutschland Hilft‘ zahlt daher keine Spendengelder direkt an Betroffene aus. Dies kann aufgrund der Satzung des Bündnisses und seiner Vereinsstruktur nur mittelbar über die Hilfsorganisationen erfolgen.“

Wie setzen Sie die Spendengelder für das Hochwasser ein?

Manuela Roßbach: „Das Bündnis stellt den Hilfsorganisationen Spenden für die Soforthilfe, die sich anschließende mittelfristige Hilfe und die langfristige Hilfe zur Verfügung. In der Soforthilfe finden weiterhin Hilfsmaßnahmen der Notversorgung statt, wie die Versorgung von Menschen in Notunterkünften mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. Die Hilfskräfte stellen medizinische Produkte und Verbandsmaterial für Menschen, die sich bei Aufräum- und Reparaturarbeiten verletzen, zur Verfügung. Sie bieten außerdem psychosoziale Dienste für Betroffene und Helfer an und unterstützen bei der Wiederaufbereitung von Trinkwasser.

Vielerorts beginnt bereits die mittelfristige Hilfe: ASB, Johanniter und Malteser stellen Bautrockner, Notstromaggregate, Werkzeuge und Räumgeräte zur Verfügung. Diese Hilfsgüter werden den Betroffenen direkt oder auch Freiwilligen-Initiativen vor Ort ausgehändigt. Ebenso wurden durch Hilfsorganisationen einige mobile Krankenstationen errichtet, da Arztpraxen und Apotheken zerstört wurden.

Angesichts der Ausmaße der Katastrophe wird der Wiederaufbau Jahre dauern. Die Bündnisorganisationen planen dementsprechend auch langfristige Hilfe, wie die Unterstützung von Menschen, die keine ausreichende Unterstützung aus staatlichen Quellen oder von Versicherungen erhalten. Auch am Wiederaufbau von Altenheimen, Kindergärten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen beteiligen sie sich.“

Haben Sie bereits Spendengelder eingesetzt?

Manuela Roßbach: „Die Hilfsmaßnahmen der ersten Notphase und der aktuellen Hilfe finanzieren die Hilfsorganisationen im Bündnis ‚Aktion Deutschland Hilft‘ in Vorleistung aus Rücklagen, die sie extra für den schnellen Hilfseinsatz direkt nach einer Katastrophe bilden. Das ist eine übliche Vorgehensweise, denn noch haben wir selbst nicht alle Spenden verbucht. Wir hoffen, dass wir zum Ende dieser Woche die meisten Spenden auf der Bank erhalten haben und erwarten Abrufe für Hilfsmaßnahmen durch die Bündnisorganisationen im Laufe der nächsten 10 Tage.“

Wird es auch Bargeldleistungen für Betroffene geben?

Manuela Roßbach: „Es ist der Wunsch der Hilfsorganisationen, dass Bargeldleistungen und Soforthilfen schnell an die Betroffenen gelangen. Das soll, so es die Landesregularien der Steuerbehörden erlauben, schnell und unbürokratisch möglich gemacht werden. Sicher wird es eine einfache Bedürftigkeitsprüfung geben müssen, denn das Bündnis, wie auch die angeschlossenen Verbände sind als gemeinnützig anerkannt und müssen sich an die damit verbundenen Regeln halten. Alle Bündnisorganisationen befinden sich dafür gerade in der Abstimmung und Koordinierung dieser Maßnahme. Zur Vermeidung von potentiellen Doppelzahlungen an einzelne Begünstigte ist eine zentrale Datenbank in der Planung, mit der man bereits beim Hochwasser 2013 gute Erfahrungen gemacht hat.“

Was müssen die Betroffenen tun, um Bargeldleistungen aus dem Spendentopf von „Aktion Deutschland Hilft“ zu erhalten?

Manuela Roßbach: „Die Beantragung von nichtstaatlichen Geldern soll es zeitnah auf lokaler und regionaler Ebene auch über die Hilfsorganisationen im Bündnis geben: So setzen jetzt die Landesverbände, Geschäftsstellen und Regionalbüros, zum Beispiel der Arbeiterwohlfahrt als auch des Arbeiter-Samariter-Bundes, Strukturen auf, um zeitnah regionale und lokale Büros in den betroffenen Regionen zu eröffnen, die als Anlaufstelle für Betroffene und die Beantragung von Hilfe dienen werden.“

An die Redaktionen: Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner, die zur aktuellen Lage in den Hochwassergebieten berichten können.

„Aktion Deutschland Hilft“ ruft als Bündnis deutscher Hilfsorganisationen zu Spenden auf:

Stichwort „Hochwasser Deutschland“

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)

Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden

(10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)

Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

„Aktion Deutschland Hilft“ ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und vom Deutschen Spendenrat zertifizierte Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

30-Jahre JBO Staßfurt e.V.

Anlässlich unseres 30-jährigen Vereinsjubiläums veranstalten wir am 24. Juli 2021 – 17 Uhr ein Jubiläumskonzert im Ringheiligtum Pömmelte.

Freuen Sie sich auf eine einmalige Akustik und ein tolles Programm durch die letzten 30 Jahre des Orchesters. 

Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung müssen wir die maximale Teilnehmerzahl auf 180 Personen beschränken.

Ticketpreis: 10€

https://tickets.salzlandtheater.de/saalplan?param=3122

Das Jugendblasorchester Staßfurt ist die Heimat für Musiker jeden Alters. 45 aktive Mitstreiter treffen sich jeden Freitag zu einer 150-minütigen Probe im Salzlandtheater. Gemeinsam üben wir für Auftritte, lernen neue Musikrichtungen kennen, bilden uns weiter und reden über alles, was uns bewegt.

Unser Repertoire umfasst eine große musikalische Breite. Wir spielen traditionelle Blasmusik, konzertante,festliche Musik genauso wie Schlager, Oldies, Gospel, Volkslieder und Operettenmusik.

Web: http://www.jbo-sft.de

Fünf Bundesländer starten jetzt in die Ferien – Stauprognose für 23. bis 25. Juli

Auch wenn die Staus in diesem Reisesommer das Vor-Krisenniveau kaum erreichen dürften, drohen Autourlaubern an diesem Wochenende lange Fahrzeiten zum und vom Urlaubsort. Jetzt starten Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie der Süden der Niederlande in die Ferien.

Diese Autobahnen sind während des Sommerreiseverkehrs 2021 besonders staugefährdet

Aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie der Mitte der Niederlande rollt die zweite Reisewelle. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Bayern sind die Schulen jetzt überall geschlossen. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie Teilen Nordeuropas enden die Sommerferien in Kürze. Daher sind die Staus auf den Spuren in Richtung Heimat kaum kürzer als auf den Anreisespuren.

Wegen des Trends zum Heimaturlaub sind auch die Zufahrten der Erholungsgebiete, vor allem auf dem untergeordneten Straßennetz, sehr staugefährdet. Die Fahrt an den See oder ins Wandergebiet der Alpen und Mittelgebirge kann deshalb langwieriger werden.

Wer sich Reisefrust ersparen will, weicht auf einen Reisetag unter der Woche aus, zum Beispiel Mittwoch oder Dienstag. Das erweiterte Lkw-Fahrverbot an Samstagen im Juli und August von 7 bis 20 Uhr wird die Stausituation nur leicht lindern.

Die Spitzenzeiten am Wochenende: Freitagnachmittag, der Vormittag und frühe Nachmittag des Samstags und der Sonntagnachmittag.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Bremen – Lübeck
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A 6 Mannheim – Nürnberg
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 7 Flensburg – Hamburg
  • A 7 Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 72 Leipzig – Chemnitz – Hof
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Die Fernstraßen im benachbarten Ausland gelangen an diesem Wochenende auch schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. Betroffen sind vor allem die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. In Frankreich dürften die Wege in die Alpen und Pyrenäen noch voller sein als vor Corona. Nicht viel besser sieht es auf den Fernstraßen in Richtung nordeuropäische Urlaubsziele aus – darunter dänische, belgische und holländische Küste.

In besonderem Maße werden die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer staugefährdet sein – etwa in Österreich die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Neusiedlersee und die Erholungsgebiete der Schweizer Kantone Tessin und Wallis (Wartezeiten einplanen bei der Autoverladung Lötschberg).

Die Aufenthalte an den Grenzen bei der Ein- und Ausreise könnten durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen schon mal ein paar Stunden dauern. Das gilt unter anderem für die Grenzen im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Web: ADAC.de

Höhlenwohnungen in Langenstein bei Halberstadt im Harz

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Höhlenwohnungen Langenstein im Harz

Als Höhlenwohnungen Langenstein werden zwölf Höhlenwohnungen. im zur Stadt Halberstadt gehörenden Ortsteil Langenstein im Harz bezeichnet. Zwei der Wohnungen befinden sich im Bereich der ehemaligen Altenburg, die anderen zehn Wohnungen liegen hier am Schäferberg. Hier sind einige Wohnungen in Form eines Straßenzuges angelegt. In der Zeit des Jahres 1855 bis zum Jahr 1858 wurden dann zehn Wohnungen in den Sandsteinfelsen am Schäferberg gehauen. In Langenstein bestand eine erhebliche Wohnungsnot. Mehrere junge Familien aus Langenstein und aus dem Raum Goslar stammende Arbeiter des Gutes benötigten dringend Wohnraum. Der Gemeinderat entschied darauf hin, dass die Möglichkeit zur Schaffung von Höhlenwohnungen gegeben werden soll. Den Bauwilligen wurden die Felswände für jeweils acht Groschen verkauft. Die kleinen, etwa 30 qm großen Wohnungen hatten ähnliche Zuschnitte und verfügten jeweils über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und einen Vorratsraum. Durch den Felsen nach oben führen Schornsteine, unter denen sich ursprünglich gemauerte Herde befanden. Natürliches Licht hatten nur die vorderen Räume. Die Nutzung der Höhlenwohnungen zu Wohnzwecken wurde im Wesentlichen zwischen 1900 und 1910 aufgegeben. Durch das Engagement des Vereins Langensteiner Höhlenwohnungen wurden nach dem Jahr 1990 einige der ehemaligen Wohnungen hergerichtet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besuchen Sie die Höhlenwohnungen in Langenstein.
Ihre Pia. Danke.

Unwetter Deutschland: Rettung von Leben weiterhin oberste Priorität

Organisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützen bei Evakuierungen, betreuen Betroffene und überlastete Einsatzkräfte

Bonn (ots) Nach dem heftigen Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist die Lage vielerorts noch unübersichtlich – zahlreiche Menschen befinden sich noch immer in Lebensgefahr.

Hochwasser in Deutschland

Organisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützen die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und der Feuerwehren bei den andauernden Evakuierungen und der Suche nach vermissten und verschütteten Personen. Neben dem Malteser Hilfsdienst und dem Arbeiter-Samariter-Bund ist die Johanniter-Unfall-Hilfe mit ihren Einheiten des Katastrophenschutzes und einem geländegängigen Rettungswagen im Hochwassergebiet unterwegs. Auch der Bundesverband Rettungshunde ist mit allen in NRW und Rheinland-Pfalz ansässigen Einheiten im Einsatz. Die Rettungshundeführer suchen mit ihren Tieren in den Trümmerlagen nach vermissten Personen. Gerettete werden in sicheren Notunterkünften untergebracht und dort von den Hilfsorganisationen betreut.

Große Sorge und Ohnmacht bei Betroffenen

Dabei haben die Helfer:innen auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Betroffenen, spenden Trost und betreuen überlastete Einsatzkräfte. Mit ihrer Arbeit und auch psychosozialer Betreuung leisten Hilfsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund einen wichtigen Beitrag, für Betroffene wie auch für die Angehörigen der Vermissten. „Zusätzlich zu dem immensen wirtschaftlichen Schaden belastet die Betroffenen insbesondere die Sorge um Freunde und Familie, die Ungewissheit um deren Verbleib und ein Gefühl der Ohnmacht angesichts dieser Katastrophe unerwarteten Ausmaßes“, berichtet Manuela Roßbach geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“ und ergänzt: „Viele Menschen werden nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können. Wo Schäden behoben werden können, werden die Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten viel Zeit beanspruchen, denn aktuell hat die Rettung der Menschen oberste Priorität.“

Einsatz auch für Hilfskräfte belastend

Die Arbeit ist auch für die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die teilweise selbst vom Hochwasser betroffen sind, sehr belastend. Einsatzstellen sind nur schwierig zu erreichen, die Kommunikation ist abgeschnitten. Die zum Teil schwere körperliche Arbeit, Schlafmangel und die Witterungsbedingungen erschweren die Hilfeleistung zusätzlich. Hinzu kommt eine hohe psychische Belastung. Die Johanniter und der Malteser Hilfsdienst verpflegen und betreuen daher auch hunderte Einsatzkräfte, die in Dauereinsätzen helfen. Christian Mienert, Einheitsführer einer Verpflegungseinheit der Johanniter in Hagen erklärt: „Wir verpflegen täglich über 500 Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bundeswehr, die hier in Hagen aktiv sind. Die Lage war anfangs hochdramatisch, denn die Menschen haben nicht erwartet, dass plötzlich Straßen zu reißenden Flüssen werden und sie abgeschnitten von jeglicher Versorgung sind. Aktuell ist das Wasser immer noch da, aber die Lage entspannt sich etwas.“

„Aktion Deutschland Hilft“ nimmt als Bündnis deutscher Hilfsorganisationen Spenden entgegen:

Stichwort „Hochwasser Deutschland“

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)

Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden

(10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)

Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Premiummarken haben bei Konnektivität die Nase vorn

Sieben Plug-in-Hybride im Vergleich
ADAC: Ablenkungspotenzial nicht unterschätzen

ADAC Test: Konnektivität von sieben Plug-In-Hybriden

Navigation, Entertainment und Infotainment. Hersteller integrieren zunehmend vernetzte Funktionen in ihren Autos. Gleichzeitig erhöht sich für die Fahrer – bedingt durch teils undurchsichtige Menüstrukturen – auch das Ablenkungspotenzial im Straßenverkehr. Gemeinsam mit der Zeitschrift „connect“ und mit Unterstützung des Beratungsunternehmens „umlaut“ hat der Automobilclub sieben Plug-in-Hybride der Mittelklasse in den Bereichen Infotainment, Navigation, Konnektivität und Bedienkomfort getestet.

Auf Platz eins landet der Mercedes-Benz CLA 250e Shooting Brake. Er glänzt mit großen, hochaufgelösten Displays inklusive optionalem Head-up-Display, einem großen Funktionsumfang und mehreren Smartphone-Apps. In der Basisausstattung ist er sogar das zweitgünstigste Fahrzeug im Testumfeld. Platz 2 belegt mit dem BMW 330e eine weitere Premiummarke. Punkten kann der BMW mit der spurgenauen Positionierung auf der Autobahn sowie einer Satellitendarstellung bei der Navigationskarte. Der Volkswagen Arteon schneidet mit der Gesamtnote „befriedigend“ ab.

Als bestes Importauto sticht der KIA Sorento auf dem vierten Platz hervor. Knapp dahinter folgen der Jaguar E-Pace auf Rang fünf sowie der Skoda Octavia auf Platz sechs. Der Peugeot 508 bildet das Schlusslicht im Vergleichstest. Er fährt gerade noch das Urteil „befriedigend“ ein und bietet lediglich eine Grund-Konnektivität. Im Vergleich zu den Konkurrenten fehlen zu viele Funktionen und auch ein Head-up-Display ist für den Franzosen nicht erhältlich.

Der ADAC hat sieben Plug-in-Hybride der Mittelklasse in den Bereichen Infotainment, Navigation, Konnektivität und Bedienkomfort getestet.

Besonders bedauerlich sieht der ADAC bei allen Testkandidaten, dass nicht mal gegen Aufpreis ein CD-Laufwerk angeboten wird. Und dies, obwohl in Deutschland im Jahr 2020 immerhin noch 32 Millionen CD-Alben (gemäß Bundesverband Musikindustrie) verkauft wurden.

Bei den vielen Möglichkeiten der getesteten Funktionen und Dienste im Fahrzeug darf man jedoch das damit verbundene Ablenkungspotenzial von der eigentlichen Fahraufgabe nicht außer Acht lassen. Einstellungen sollten nur vorgenommen werden, wenn das Auto steht. Zudem ist es laut Club besonders wichtig, dass Anzeige- und Bedienmöglichkeiten bei einer Probefahrt ausgiebig getestet werden.

Detaillierte Informationen zum Test finden Sie unter adac.de

Unwetterschäden von der Steuer absetzen

Neustadt a. d. W. (ots) Hunderte Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Autos wurden durch Hagel zerstört: Schwere Unwetter haben in den vergangenen Tagen zu enormen Schäden geführt. Immerhin: Betroffene können die Kosten für die Schadensbehebung unter Umständen steuerlich absetzen. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Unwetterschäden von der Steuer absetzen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/69585 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Die Schäden der vergangenen Tage werden die Versicherer laut Expertenschätzungen mehr als 2,5 Milliarden Euro kosten, wie das Nachrichtenportal Der Spiegel berichtet. Denn in etlichen Fällen springt die Gebäude- oder Hausratversicherung ein. In anderen Fällen hilft eine zusätzliche Elementarschadenversicherung.

Doch was machen all diejenigen, bei denen keine Versicherung zahlt? Für die gibt es unter Umständen die Möglichkeit, die Ausgaben rund um die Schadensbeseitigung von der Steuer abzusetzen. Dabei ist von Bedeutung, in welchem Verhältnis der Betroffene zur Immobilie steht: Selbstnutzer, Vermieter oder Mieter.

1. Vermieter: Unwetterbedingte Reparaturkosten als Werbungskosten absetzen

Ein Vermieter gibt ein seiner Steuererklärung seine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung an. An dieser Stelle kann er in der Regel auch die notwendigen Ausgaben rund um die Behebung unwetterbedingter Schäden als Werbungskosten geltend machen.

Eine zweite Möglichkeit: Für Wiederherstellungskosten können unter Umständen Sonderabschreibungen infrage kommen, wobei die Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls zu beachten und am besten von einem Einkommensteuerexperten zu prüfen sind.

2. Selbstnutzer und Mieter: Kosten für die Schadensbeseitigung als außergewöhnliche Belastung absetzen

Kosten, die im Zusammenhang mit Unwetterschäden entstehen, können unter bestimmten Bedingungen als außergewöhnliche Belastungen in die Steuererklärung eingetragen werden. Das gilt auch für Mieter, wenn beispielsweise Schönheitsreparaturen nötig sind, die der Vermieter nicht übernimmt.

Konkret können folgende durch Unwetter hervorgerufene Kosten als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden:

– Kosten für Bauarbeiten, Reparaturen oder Instandsetzungsmaßnahmen, die existenziell wichtige Bereiche am Haus oder an der Wohnung betreffen. Gemeint sind damit zum Beispiel zerbrochene Fensterscheiben, kaputte Haustüren oder unterspülte Grundmauern. Personenkraftwagen, Gartenterrassen, Garagen oder Ähnliches werden hingegen nicht als existenziell notwendig angesehen und somit auch nicht berücksichtigt.

– Kosten für die Anschaffung von Möbeln, Hausrat oder Kleidung, die durch die unwetterbedingten Schäden nutzlos geworden sind; sogenannte Vermögensgegenstände wie kostbare Bilder und Antiquitäten oder die wertvolle Briefmarken

– bzw. Münzsammlung fallen allerdings nicht darunter. Der Betrag, der in den Notfällen jeweils angesetzt werden kann, orientiert sich immer am sogenannten Zeitwert der unbrauchbar gewordenen Gegenstände. Wichtig ist also, was die irreparabel beschädigten Objekte zum Zeitpunkt der Beschädigung oder Zerstörung noch wert waren. Der Neuwert jener Sachen, die die Betroffenen nach dem Unglück kaufen, ist nicht maßgeblich. In die Steuererklärung eintragen lässt sich ausschließlich der Wiederbeschaffungswert für ein Objekt, das dem kaputtgegangenen Gegenstand in den Kategorien Alter, Art, Wert und Güte gleicht.

Wer solche unwetterbedingten Ausgaben als außergewöhnliche Belastungen geltend machen will, muss folgende Bedingungen beachten:

– Der Schaden darf nicht durch eigenes Verschulden bzw. durch einen Dritten verursacht worden sein. Er muss sich auf ein sogenanntes unabwendbares Ereignis

– also zum Beispiel auf Blitzeinschlag, Starkregen, Hagel oder Sturm – zurückführen lassen.

– Betroffene müssen alle Versicherungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben: Einen Abzug der Kosten zur Schadensbeseitigung und Wiederbeschaffung lässt der BFH nur zu, wenn es keine Möglichkeit gab, eine „allgemein zugängliche und übliche Versicherung“ schließen. Dazu zählen beispielsweise eine Gebäudeversicherung oder Hausratversicherung

– nicht aber eine sogenannte Elementarversicherung gegen Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch.

– Hat das Unwetter-Opfer von einer Versicherung eine Erstattung bzw. andere finanzielle Hilfen erhalten, sind die Schadenskosten um diese Beträge zu kürzen.

– Die Schadensbeseitigung und die Wiederbeschaffung von Zerstörtem sollten in einer gewissen zeitlichen Nähe zum Schadenseintritt stattfinden. Konkret: Das Finanzamt akzeptiert Erwerbungen und Reparaturarbeiten innerhalb von drei Jahren nach dem Unwetterereignis.

– Das Finanzamt kann die Vorlage von Rechnungen und anderen geeigneten Nachweisen verlangen, um die Schadenskosten und deren ordnungsgemäße Begleichung zu belegen.

Gut zu wissen: Bei den außergewöhnlichen Belastungen berechnet der Fiskus zunächst einmal für jeden Einzelnen eine sogenannte zumutbare Eigenbelastung, die sich individuell an der Höhe der Einkünfte, dem Familienstand und der Kinderanzahl orientiert. Erst Kosten, die diese Zumutbarkeitsgrenze überschreiten, wirken sich steuermindernd aus. Neben den unwetterbedingten Kosten fallen zum Beispiel auch Krankheits- oder Kurkosten in die Kategorie der außergewöhnlichen Belastungen.

Katastrophenerlasse sichern Steuererleichterungen

Wüten Unwetter in einer ganzen Region oder in mehreren Regionen, so kann das zuständige Finanzministerium auf diese breitenwirksamen Ereignisse reagieren: Katastrophenerlass lautet das Stichwort in diesem Zusammenhang. Konkret bedeutet das, dass der Fiskus den Geschädigten entgegenkommt, um unbillige Härten zu vermeiden. So können zum Beispiel besondere Steuererleichterungen oder bestimmte vereinfachende Verfahrensregeln beschlossen werden. Gelten solche Erlasse, ist es im Allgemeinen auch leichter, Kosten für die Schadensbeseitigung als außergewöhnliche Belastungen abzusetzen. Grundsätzlich entscheidet das jeweilige Finanzministerium von Fall zu Fall, welche Erleichterungen in welchem Umfang gewährt werden.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

Trennung und Scheidung: Auswirkungen auf Erbrecht, Ehevertrag und Rente (Versorgungsausgleich)

Eheleute, die sich trennen oder scheiden lassen, denken vorher kaum darüber nach, dass sich damit erhebliche Änderungen beim Erbrecht, Ehevertrag sowie bei der gesetzlichen und privaten Altersvorsorge – hauptsächlich Renten- und Versorgungsanwartschaften – ergeben.

Manfred Ernst, Leiter der ISUV-Kontaktstelle

Zu diesem wichtigen Thema informiert am Donnerstag, dem 24. Juni, 18 Uhr, bei einer öffentlichen Onlineveranstaltung fachkundig Rechtsanwalt Wieland Hüttner. Zunächst erläutert der Experte, nach welchen gesetzlichen Vorgaben der Versorgungsausgleich, also die „Rentenanwartschaften“, zwischen den Eheleuten durchzuführen ist und welche Regelungsmöglichkeiten das Gesetz den Betroffenen bietet. Fest steht: Bei jeder Scheidung muss der Versorgungsausgleich geregelt werden.

Überraschungen ergeben sich oft beim Erbrecht, denn die Erbfolge ändert sich mit dem Ende der Ehe erheblich. Ähnliches gilt für bestehende Eheverträge: Auch hier treten mit der Scheidung gravierende Änderungen ein.

Der Referent erläutert anschaulich die aufgezeigte Problematik, gibt rechtliche Hinweise, praktische Tipps und beantwortet Fragen. Um eine Spende wird gebeten. Veranstalter ist der gemeinnützige Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV).

Weitere Infos unter Tel. 0170 5484542 bei Manfred Ernst sowie im Internet unter www.isuv.de

Station Halle der DRF Luftrettung feiert 30. Geburtstag

Filderstadt (ots) Für die Luftretter der DRF Luftrettung ist es etwas Besonderes: Vor 30 Jahren, am 18. Juni 1991, wurde die Station in Halle gegründet. Mit „Christoph Sachsen-Anhalt“ ging es los, seit 2002 startet mit „Christoph Halle“ ein zweiter Rettungshubschrauber, wenn schnelle Hilfe erforderlich ist.

Die am 18. Juni 1991 gegründete Station befindet sich am Flugplatz Halle/Oppin.

„Wir hätten diesen speziellen Tag unheimlich gerne mit vielen Gästen gefeiert“, erklärt Stationsleiter Björn Heiderich, „Corona lässt dies leider immer noch nicht zu. Wir hoffen aber, das zeitnah nachholen zu können. Natürlich freuen wir uns aber trotzdem über Glückwünsche. Das geht ja heute auch digital.“

Einsatzzahlen belegen den Bedarf

Glückwünsche kommen schon mal aus den eigenen Reihen: „Die Kolleginnen und Kollegen in Halle leisten jeden Tag großartige Arbeit und zum 30. Geburtstag der Station gratuliere ich ganz herzlich“, sagt Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung.“ Die Crews der beiden Hubschrauber tragen im erheblichen Maße dazu bei, die medizinische Versorgung der Menschen in Sachsen-Anhalt sicher zu stellen. Und, wenn es nach uns geht, werden wir das auch noch viele weitere Jahre gewährleisten.“

Wie groß der Bedarf ist, belegen die Zahlen. Zu 2.069 Einsätzen hoben die beiden Rettungshubschrauber 2020 ab, sei es, um lebenswichtige Intensivtransporte von Patienten*innen vorzunehmen oder verletzte Menschen nach einem Unfall medizinisch zu versorgen. Auf die Corona-Pandemie reagierte die DRF Luftrettung vor einem Jahr schnell und stattete „Christoph Sachsen-Anhalt“ mit einem „EpiShuttle“ aus. Durch den Einsatz dieser speziellen Isoliertrage werden Patient*innen und Crew optimal geschützt.

„Wir würden uns freuen, wenn wir bald sagen können, das „EpiShuttle“ brauchen wir für Corona-Transporte nicht mehr“, erläutert Björn Heiderich, „denn das würde bedeuten, dass wir die Pandemie hinter uns gelassen haben.“ Zu tun gibt es für die Luftretter aus Halle schließlich genug. Und das wird sich ganz sicher auch in den kommenden Jahren nicht ändern.

Besonderheiten

„Christoph Sachsen-Anhalt“ ist der einzige Intensivtransporthubschrauber in Sachsen-Anhalt, der 24-Stunden täglich einsatzbereit ist. Darüber hinaus ist an der Station ein weiterer Hubschrauber stationiert: „Christoph Halle“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die Hallenser Hubschrauber führen lebenswichtige Intensivtransporte von Patient*innen zwischen Kliniken durch. Dazu kommen ECMO- und Inkubatortransporte, bei denen Frühgeborene bzw. Babys mit schweren gesundheitlichen Problemen in einem speziellen Brutkasten transportiert werden. ECMO-Transporte werden in Zusammenarbeit bzw. im Auftrag der Universitätsklinik Halle durchgeführt. Darüber hinaus werden „Christoph Sachsen-Anhalt“ und „Christoph Halle“ tagsüber als nächstgelegene Hubschrauber zu Notfalleinsätzen alarmiert, um schnellstmöglich eine*n Notarzt*ärztin zu den Patient*innen zu bringen.

Historische Entwicklung

Mit Beginn des Einsatzbetriebs 1991 an der Station Halle stellte die HSD Luftrettung einen Hubschrauber des Typs Bell 206 Long Ranger in Dienst. Im Jahr 1993 nahm die Station den 24-Stunden-Betrieb mit einem Hubschrauber des Typs Bell 222 auf, im Jahr 2000 wurde ein Hubschrauber des Typs BK 117 in Dienst gestellt. Ab 2002 kam mit „Christoph Halle“ ein zweiter Hubschrauber zum Einsatz. Im Zuge der Aufschmelzung der HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit 1. Januar 2015 durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben. Anfang 2018 erfolgte die Indienststellung der neuen Hubschrauber des Typs H135 („Christoph Halle“) und H145 („Christoph Sachsen-Anhalt“).

Web: drf-luftrettung.de