Archiv der Kategorie: Logistik & Verkehr

Aktionswoche gegen Lebensmittel verschwendung: Ernährungsindustrie spendet LKW-Kühlaufleger an die Tafel Sachsen-Anhalt

Berlin/Zerbst (ots) Gestern übergab die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungswirtschaft (BVE) im Beisein von Sozialministerin Petra Grimm-Benne einen Kühlcontainer an den Landesverband der Tafel Sachsen-Anhalt. Die Übergabe fand im Vorfeld der bundesweiten Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung statt.

DEU, Deutschland, Zerbst/Anhalt, Fläminger Entenspezialitäten GmbH, 27.09.2021: Spendenaktion für die Tafel (Spendenübergabe eines LKW-Kühlauflegers an die Zerbster Tafel). [Foto: Dietmar Gust für die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V.; Mobil: +49 (0)172 3016574; www.gustfoto.com

Die Teilnahme von Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, an der Spendenübergabe zeigt, wie wichtig die Themen Ehrenamt und Lebensmittelwertschätzung sind.

Spender, Empfänger und Politik vor dem Kühlaufleger (von links nach rechts): Jan Böhm, Geschäftsführer Wikana, Andreas Steppuhn, Vorsitzender der Tafel Landesverbands Sachsen-Anhalt, Ute van Tulden, Gründerin der Zerbster Tafel, Holger Franke, Tafel Magdeburg und Logistik, Andreas Dittmann, Bürgermeister Zerbst, Michael Bügener, Geschäftsführer Fläminger Entenspezialitäten, Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Oliver Kölsch, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. DEU, Deutschland, Zerbst/Anhalt, Fläminger Entenspezialitäten GmbH, 27.09.2021: Spendenaktion für die Tafel (Spendenübergabe eines LKW-Kühlauflegers an die Zerbster Tafel). [Foto: Dietmar Gust

Die Ministerin dankte den beteiligten Unternehmen für die großzügige Unterstützung der Tafeln. „Die Tafeln retten Lebensmittel – und sie geben Lebensmut. Jahr für Jahr werden in Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, obwohl viel davon noch genießbar ist. Die Tafeln machen sich gegen diese Lebensmittelverschwendung stark. Sie sammeln und verteilen, und sie helfen damit vielen finanziell benachteiligten Menschen. Das Engagement der Ehrenamtlich kann gar nicht hoch genug bewertet werden.“

Die Ernährungsindustrie kooperiert seit langem mit den Tafeln und anderen Organisationen, um Lebensmittelverluste zu reduzieren. „Die Großspenden aus der Industrie übersteigen oft unsere Lagerkapazitäten“, sagt der Vorsitzende der Tafeln Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn. „Durch den neuen LKW-Kühlaufleger können wir in Zukunft auch größere Spenden kühlpflichtiger Waren bis hin zu Tiefkühlkost annehmen und zwischenlagern. Das ist eine wirklich gute Sache.“

Für die Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie gehört Vermeidung von Lebensmittelabfällen längst zur DNA der Lebensmittelhersteller. „Wir suchen immer nach neuen Wegen, um gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, mit der Politik und allen Partnern in der Wertschöpfungskette Lebensmittelverluste so gering wie möglich zu halten“, sagt Olivier Kölsch, Geschäftsführer der BVE. „Mit der Spende eines Kühlauflegers können wir praxisnah und unbürokratisch einen Beitrag leisten, dass noch mehr Lebensmittel gerettet und Menschen mit hochwertigen Produkten versorgt werden.“

Auch die Zerbster Kindertafel wurde mit Unterstützung der Kita Benjamin Blümchen bei der Gestaltung des Kühlauflegers kreativ eingebunden und konnte die Außenfläche mit selbst gemalten Bildern gestalten. Schließlich sollen schon die Jüngsten für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisiert werden.

Unterstützt wurde die Spendenaktion durch Produktspenden der Unternehmen Coca-Cola, Danone, Dr. Oetker, Fläminger Entenspezialitäten, Kuchenmeister, Pepsi und Wikana.

„Wir danken der Tafel Sachsen-Anhalt und den beteiligten Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns, dass wir anlässlich des Internationalen Tages des Bewusstseins für Nahrungsmittelverluste und -verschwendung sowie der Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung in Deutschland gemeinsam ein Zeichen setzen konnten“, so Olivier Kölsch.

Die Ernährungsindustrie ist mit einem jährlichen Umsatz von 185 Mrd. der viertgrößte Industriezweig Deutschlands. Über 610.000 Beschäftigte in 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Die Exportquote von 33 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualität deutscher Lebensmittel schätzen.

www.ernaehrungsindustrie.de

So sicher sind Rückbänke im Wohnmobil

ADAC testet in Schlittenversuchen verschiedene Wohnmobil-
Sitzbänke – hohes Verletzungsrisiko für Mitfahrer bei Standard-Sitzbänken
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Wie sicher ein Wohnmobil ist, wenn es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto kommt, hat der ADAC im letzten Sommer getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem für Mitfahrer auf der Rücksitzbank ein sehr hohes Verletzungsrisiko besteht. Schwierig aus Sicht des ADAC: Die damals kollabierte Rücksitzbank wird in dieser Form bei einem Großteil der serienmäßig angebotenen Wohnmobile verbaut. Der ADAC wollte jetzt wissen, ob es auch Rücksitzbänke für Wohnmobile gibt, auf denen die Mitfahrer sicherer sitzen.

ADAC testet in Schlittenversuchen verschiedene Wohnmobil- / Sitzbänke / hohes Verletzungsrisiko für Mitfahrer bei Standard-Sitzbänken / Für die Schlittenversuche wurden verschieden konstruierte Sitzbänke mit je einem Kinder- und einem Erwachsenen-Dummy besetzt.

ADAC Tester haben deshalb eine komplette Nachrüst-Sitzbank für individuelle Wohnmobil-Ausbauten und einen Grundrahmen für Sitzbänke, die mit Polstern noch vervollständigt werden müssen, untersucht. Beide Sitzbänke wurden auf einem Testschlitten der gleichen Belastung ausgesetzt, der die Serien-Rückbank beim letztjährigen Wohnmobil-Fahrzeug-Crash nicht standhalten konnte.

Die positive Nachricht: Bei den untersuchten Bänken, deren Unterbau im Unterschied zur Standard-Sitzbank nicht aus Holz, sondern aus Metall ist, sind die Mitfahrer deutlich besser geschützt. Auf den stabilen Sitzen hält der Gurt die Passagiere am Becken zurück und ihre Köpfe schleudern beim Aufprall nicht so weit nach vorne. So können schwere Kopf- und innere Verletzungen verhindert werden.

Ein stabiler Rahmen unter der Sitzbank sollte in jedem Wohnmobil zum Standard werden, folgern die ADAC Tester. Er kann auch in bestehenden Fahrzeugen nachgerüstet werden: Damit lässt sich die Sicherheit der Mitfahrer schnell und deutlich verbessern. Und das Mehrgewicht durch einen stabileren Rahmen hält sich nach Angaben des ADAC mit fünf bis zehn Kilogramm in Grenzen. Allerdings ist ein solcher Rahmen nicht als Standard-Produkt verfügbar, sondern muss an das jeweilige Fahrzeug individuell angepasst werden.

Wohnmobil-Hersteller können die Sicherheit für Mitfahrer in der zweiten Sitzreihe auch durch nicht allzu dicke, nach vorne ansteigende Sitzpolster und Sitzflächen erhöhen. Zusätzlich sollten Kopfstützen und Isofix-Verankerungen für Kindersitze im Wohnmobil vorhanden sein. Um Kindersitze sicher zu befestigen, sollte das Gurtschloss nur rund 100 mm aus der Sitzfläche herausragen und der Sitzplatz die i-Size-Anforderungen erfüllen.

Auch die Mitfahrer selbst können für mehr Sicherheit sorgen, indem sie während der Fahrt den Esstisch vor der hinteren Sitzreihe demontieren oder einklappen. Im Falle eines Unfalls drohen ansonsten schwere Verletzungen. Außerdem dürfen Betten und Küche nur bei geparktem Fahrzeug genutzt werden. Mitfahrer müssen während der Fahrt immer angeschnallt sitzen bleiben.

Hier finden Sie die detaillierten Testergebnisse des aktuellen Tests und die Informationen zum Wohnmobil-Crash-Test aus dem August 2020.

Neue Straßenbahnen für Magdeburg

Bald gibt es neue Straßenbahnen in Magdeburg. Dazu haben Alstom und die MVB einen Vertrag geschlossen. Dauer: 24 Jahre.

Neue Straßenbahnen für Magdeburg

2024 sollen 35 neue Flexity-Straßenbahnen auf die Schiene.
Die Kosten belaufen sich auf rund 190 Mio €.
Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit knapp einem Drittel daran.
Der Vertrag enthält die fortwährende Ersatzteilversorgung sowie Optionen für zusätzliche 28 Fahrzeuge.

Die vierteiligen Flexity-Straßenbahnen sind 38 Meter lang und damit acht Meter länger als die aktuell eingesetzten Fahrzeuge der MVB. Das Design wurde speziell für Magdeburg entwickelt.
Jede der neuen Bahnen kann bis zu 241 Passagiere transportieren und verfügt über zwei Mehrzweckbereiche, die viel Platz für Kinderwagen, Fahrräder und Rollstühle bieten.

Web: https://www.kulturmd.de

Notwendige Straßensperrungen für den Ersatzneubau Strombrückenzug

Für den Bau des neuen Brückenzuges über die Alte Elbe und Zollelbe gibt es in den nächsten zweieinhalb Jahren Verkehrseinschränkungen in verschiedenen Abschnitten.

Seit Sommer 2021 betrifft das zunächst Ostelbien, insbesondere Brückfeld und Cracau. Knapp ein Jahr später muss die bestehende Neue Strombrücke gesperrt werden, um diese zu sanieren und den Anschluss an die neuen Brücken herzustellen. Die Brückstraße im Bereich zwischen Bandwirkerstraße und der westlichen Einfahrt zum Landesarchiv Sachsen-Anhalt ist bis zum 17. Oktober 2021 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Turmschanzenstraße/ Cracauer Straße und den Zuckerbusch. Die MVB fährt den Heumarkt nicht mehr an. Die Straßenbahnlinien 5 und 6 fahren verändert.

https://www.kulturmd.de

DrohnenflugVideo.de – Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt.

Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen.

THW LVBEBBST: THW-Kräfte aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt unterstützen Bevölkerung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Berlin (ots) Nach dem Unwetter im Südwesten Deutschlands ist in den besonders betroffenen Regionen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen die Lage noch immer sehr angespannt. Jetzt helfen dort auch THW-Kräfte aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin, die Montag und Dienstag dorthin zur Unterstützung angefordert wurden. Insgesamt sind 190 THW-Einsatzkräfte aus den drei Bundesländern in die Bewältigung der vielfältigen Einsatzaufgaben eingebunden.

Die THW-Kräfte arbeiten im Schichtbetrieb, um für die Menschen im Katastrophengebiet die grundlegenden Infrastruktureinrichtungen am Laufen zu halten. Foto: THW/Marco Kebschull

„Es geht vor allem darum, die noch existierende Infrastruktur am Laufen zu halten, um Schlimmeres zu verhindern und kaputte Infrastruktur wieder aufzubauen. Das ist enorm wichtig, damit sich Situation für die Menschen in der Katastrophenregion schrittweise spürbar verbessern kann“, sagt THW-Landesbeauftragter Sebastian Gold. „Einsatzkräfte aus meinem Landesverband wissen aus eigener Erfahrung, was ein solches Unwetterereignis für die Menschen bedeutet. Und dass es wichtig ist, nach vorn zu schauen und zügig die wichtigsten Strukturen wieder aufzubauen. In den Hochwasserlagen 2013, 2002 und 1997 haben die Helferinnen und Helfer aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin hierfür wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen gewonnen. Damals unterstützte uns das THW aus allen Bundesländern und wir haben diese Hilfe sehr gebraucht. Jetzt ein Stück weit in den Katastrophengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unsere Hilfe einbringen und mit den dort unermüdlich arbeitenden Einsatzkräften des THW und der anderen Einsatzorganisationen gemeinsam eine Verbesserung der Lage erreichen zu können, ist eine große Aufgabe für uns“, meint Landesbeauftragter Sebastian Gold.

Auch Kräfte der THW-Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung aus Sachsen-Anhalt erreichten ihr Einsatzgebiet. Im Verband mit weiteren Einheiten machten sie sich auf den Weg, um den Menschen im Katastrophengebiet zu helfen. Foto: THW/ Marcel Böttcher

Zu den ersten Aufgaben, die THW-Kräfte aus unserem Landesverband übernahmen gehören:

   - Die Verpflegung und Koordinierung der eingesetzten Kräfte im 
     Bereitstellungsraum Nürburgring (Rheinland-Pfalz) zu 
     unterstützen, dort sind THW-Kräfte der Fachgruppe Logistik 
     Verpflegung aus Halle (S.), Eberswalde, Burg, Quedlinburg, 
     Berlin Steglitz-Zehlendorf eingebunden. Die Fachgruppe 
     Führung/Kommunikation aus Magdeburg unterstützt seit heute früh 
     die Einsatzleitung. Im Bereitstellungsraum Nürburgring sind 
     Kräfte aller beteiligten Einsatzorganisationen untergebracht, 
     werden verpflegt, erhalten ihre Aufträge und gehen von dort in 
     ihre Einsatzorte.
   - Die Überwachung von Gebäuden mit dem 
     Einsatzstellen-Sicherungs-System, hier ist das THW Quedlinburg 
     verstärkend im Einsatz
   - Absicherung der Notstromversorgung durch eine Fachgruppe 
     Elektroversorgung am Klärwerk Eschweiler (Nordrhein-Westfalen)
   - Eine Berliner Helferin unterstützt bei der 
     Trinkwasseraufbereitung
   - Die Leitungs- und Koordinierungs-Stäbe sind rund um die Uhr 
     besetzt.

Alle Einheiten, die gestern und vorgestern auf dem Weg waren, sind wohlbehalten angekommen. Einige erst spät in der Nacht, sie erholten sich noch, um dann die nächsten Aufträge entgegen nehmen zu können und dann an ihren Einsatzort zu gehen.

Rund 3.000 THW-Helferinnen und -Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet sind weiterhin unter anderem damit beschäftigt, Trinkwasser aufzubereiten, Wasser abzupumpen, Stromversorgung sicherzustellen und Verkehrswege frei zu räumen. Im Einsatz befinden sich neben Feuerwehren und THW auch die Bundeswehr und weitere Hilfsorganisationen.

Web: thw.de

ADAC Autovermietung: Das Einmaleins für den Do-it-yourself-Umzug

Sommerzeit ist Umzugszeit – deswegen möglichst früh buchen
Mehr Tipps im ADAC Umzugsratgeber „Du packst das“

Der Mietvertrag für die erste eigene Wohnung ist unterschrieben – ein neuer Lebensabschnitt kann beginnen. Doch bevor man auf eigenen Beinen stehen kann, muss erst noch der Umzug über die Bühne gebracht werden. Da das vorhandene Auto dafür meist zu klein ist, empfiehlt es sich, einen Transporter zu mieten.

Alles was man zum Thema Umzug wissen muss findet man im neuen Umzugsratgeber von der ADAC Autovermietung.

Die ADAC Autovermietung hat die wichtigsten Tipps für den Do-it-yourself-Umzug zusammengestellt:

Termin: Gerade in den Sommermonaten ist die Nachfrage recht hoch, deshalb sollte man den Termin früh genug festlegen und gleich den Transporter reservieren. Oft kann man Kosten sparen, wenn man den Transporter nicht am Wochenende, sondern unter der Woche mietet. Auf jeden Fall sollte man die Angebote studieren, ob es nicht passende Specials gibt. Manchmal lohnt es sich auch, wenn man an einem ungewöhnlichen Datum umzieht – also nicht zum 1. oder 15. eines Monats.

Distanz: Kann man problemlos öfter am Tag fahren, oder muss die komplette Fuhre auf einmal die ganze lange Strecke transportiert werden? Dann sollte man unbedingt einen zweiten Fahrer mit anmelden. Bei der ADAC Autovermietung sind auch Einwegmieten mit einem anderen Rückgabeort möglich.

Umzugsgut: Im Vorfeld sollte man genau überlegen, wieviel Ladefläche benötigt wird. Wie lang sind die sperrigsten Gegenstände und Möbelstücke, wie viele Umzugskisten sind gepackt und wie schwer ist alles zusammen? Das ist auch deswegen wichtig, weil man mit einem B-Klasse-Führerschein nur Transporter bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen fahren darf.

Beladung: Schwere Gegenstände möglichst weit nach vorne und auch so gut es geht nach unten einräumen. In den Transportern sind in der Regel Ösen an der Wand und am Boden, dort kann man Spanngurte einhängen die Ladung sichern. In der Zulassungsbescheinigung Teil 1 findet man die Angabe zum zulässigen Gesamtgewicht. Ist der Transporter überladen, und man wird erwischt, drohen ein Bußgeld und Punkte in Flensburg.

Fahren: Wer noch nie mit einem Transporter gefahren ist, wird erstmal überrascht sein, wie groß die Abmessungen sind. Die Rundumsicht ist eingeschränkt und der tote Winkel ist viel größer als bei einem Auto. Man sollte sich also Zeit nehmen, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Gerade die richtige Einstellung der Außenspiegel ist sehr wichtig. Beim Rangieren ist es gut, wenn man noch einen Beifahrer hat, der aussteigen und einweisen kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann im Vorfeld ein ADAC Kleintransporter-Training besuchen.

Umzug im Sommer: Vor Fahrtantritt sollten sicherheitshalber nochmals alle Flüssigkeiten und der Druck der Reifen kontrolliert werden, da Hitze diese besonders beansprucht. Gerade bei hohen Temperaturen lässt auch die Konzentrationsfähigkeit schneller nach, deswegen sind ausreichend Pausen einzuplanen, und es sollte auch während der Fahrt ausreichend getrunken werden. Auch bei Hitze ist es gefährlich, mit Flip-Flops, Sandalen oder gar barfuß zu fahren. Festes Schuhwerk gehört beim Umzug sowieso zur Grundausrüstung.

Wenn möglich sollte der Transporter vor der neuen Wohnung im Schatten geparkt werden. Am besten klärt man vorab mit der Hausverwaltung, ob man beispielsweise in den Innenhof fahren darf. So erspart man sich lange Wege ins Haus und entkommt der Sonne.

Unter https://autovermietung.adac.de/transporter/umzugsratgeber/ findet man im ADAC Umzugsratgeber „Du packst das“ noch mehr Infos und Tipps rund um das Thema Umzug.

Produktangebot

ADAC Mitglieder erhalten bei der ADAC Autovermietung zusätzliche Preisvorteile. Fahrzeuge können unter https://autovermietung.adac.de/transporter/ direkt online gebucht werden. Reservierungen sind bis kurz vor Anmietung kostenfrei umbuchbar. Aktuell gibt es ein Sommer-Angebot von unserem Partner Hertz mit Preisen ab 39 EUR am Tag.

Web: ADAC.de

DrohnenflugVideo.de – Trogbrücke Mittellandkanal über die Elbe bei Magdeburg

Die Trogbrücke bei Magdeburg Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Längsträgern angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern, und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger.

Trogbrücke bei Magdeburg

Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden unter anderem bei Eisenbahnüberführungen oder bei Überführungen von Fuß- und Radwegen über Bäche oder kleine Flüsse verwendet. Die größte Brücke dieser Art ist die 918 Meter lange Kanalbrücke Magdeburg, ein Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe. Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg wurde der Schifffahrt am 10. Oktober 2003 übergeben. Es ist der Schwerpunkt des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, das im Zuge der deutschen Vereinigung den Ausbau der Wasserstraßenverbindung Hannover–Magdeburg–Berlin für eine moderne Binnenschifffahrt vorsieht. Jetzt kann die Binnenschifffahrt das ganze Jahr über die Elbe hinweg mit planbarem Tiefgang zwischen Ost und West verkehren.

Kindertransport mit dem Fahrrad – ADAC vergleicht fünf Transportsysteme für Kinder

Neben dem klassischen Fahrradanhänger liegen in Großstädten vor allem Lastenräder im Trend, um die Kinder von A nach B zu transportieren. Doch bieten diese Transportsysteme den Kindern auch ausreichenden Schutz vor Verletzungen bei einem Unfall? Wie sieht es mit der Handhabung und dem Komfort für die Sprösslinge aus? Der ADAC hat fünf Systeme verglichen, die das Befördern von zwei Kindern ermöglichen: drei verschiedene Typen von Lastenfahrrädern, einen Fahrradanhänger, als gefederte und ungefederte Variante, sowie ein Nachläufersystem samt Kindersitz für den Fahrradgepäckträger.

Crash mit dem Fahrradanhänger / Kindertransport mit dem Fahrrad / ADAC vergleicht fünf Transportsysteme für Kinder

Der Fokus lag dabei auf den Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme in puncto Handhabung, Fahrverhalten, Komfort und Sicherheit inklusive Seitencrashversuch mit einem Auto. Getestet wurde der Transport von zwei Kleinkindern im Alter von etwa 1,5 und 3 Jahren, die durch entsprechende Crash-Dummies simuliert wurden.

Beim Crashversuch wurde ein Unfallszenario nachgestellt, bei dem ein Auto mit 30 km/h und einem Winkel von 45 Grad in das stehende System fährt. Den besten Unfallschutz bietet dabei die Lastenrad-Variante „Backpacker“, bei dem zwei Kindersitze auf dem Gepäckträger montiert werden. Bei einem Aufprall mit einem Pkw befinden sich die Kinder durch die hohe Sitzposition nicht im direkten Crashbereich. Wichtig ist, dass sichere Fahrradkindersitze verwendet werden – diese müssen im Zubehörmarkt separat gekauft werden.

Der Fahrradanhänger schneidet immerhin mit gut ab, da er das Kind durch die Gurtfixierung und den stabilen Rahmen schützt. Nachteil beim Fahrradanhänger: Die Kinder sitzen sehr niedrig, wodurch sie sich im direkten Aufprallbereich des Pkw befinden.

Bei den Systemen mit einer Transportbox (Lastenfahrrad zweispurig und Lastenfahrrad einspurig „Long John“) kann die Box beim Kontakt mit dem Auto die Insassen zwar schützen, allerdings wurden beide Systeme umgeworfen und schlitterten auf Grund der glatten Oberfläche über die Straße. Hier ist die Gefahr groß, dass es zu einer Kollision mit dem Gegenverkehr kommt. Außerdem versagten beim Crash einzelne Gurt- und Rückhaltesysteme. Hier sieht der ADAC erhöhten Nachholbedarf bei den Herstellern.

Das Nachläufersystem schneidet bei den Crashversuchen am schlechtesten ab. Da das Kind auf dem angehängten Kinderfahrrad ungeschützt ist, werden Hüfte und Beine beim Zusammenstoß mit dem Auto direkt getroffen. Der Dummy prallt danach mit dem Kopf auf den Asphalt.

Überraschend fielen auch die Ergebnisse der Komfortmessungen aus: So bietet der gefederte Fahrradanhänger den mit Abstand besten Komfort für die Kinder. Im Vergleich zum ungefederten Anhänger werden die Belastungen beim Überfahren von Randsteinen oder Schlaglöchern um bis zu 50 Prozent reduziert. Der Aufpreis für die Federung lohnt sich also durchaus.

Der ADAC rät: Fahrer wie auch Insassen sollten grundsätzlich immer einen Helm tragen, um bei einem Unfall die Verletzungsgefahr im Kopfbereich zu reduzieren.

Weitere Informationen zur ADAC Untersuchung der Kindertransportsysteme finden Sie unter adac.de

Fünf Bundesländer starten jetzt in die Ferien – Stauprognose für 23. bis 25. Juli

Auch wenn die Staus in diesem Reisesommer das Vor-Krisenniveau kaum erreichen dürften, drohen Autourlaubern an diesem Wochenende lange Fahrzeiten zum und vom Urlaubsort. Jetzt starten Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie der Süden der Niederlande in die Ferien.

Diese Autobahnen sind während des Sommerreiseverkehrs 2021 besonders staugefährdet

Aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie der Mitte der Niederlande rollt die zweite Reisewelle. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Bayern sind die Schulen jetzt überall geschlossen. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie Teilen Nordeuropas enden die Sommerferien in Kürze. Daher sind die Staus auf den Spuren in Richtung Heimat kaum kürzer als auf den Anreisespuren.

Wegen des Trends zum Heimaturlaub sind auch die Zufahrten der Erholungsgebiete, vor allem auf dem untergeordneten Straßennetz, sehr staugefährdet. Die Fahrt an den See oder ins Wandergebiet der Alpen und Mittelgebirge kann deshalb langwieriger werden.

Wer sich Reisefrust ersparen will, weicht auf einen Reisetag unter der Woche aus, zum Beispiel Mittwoch oder Dienstag. Das erweiterte Lkw-Fahrverbot an Samstagen im Juli und August von 7 bis 20 Uhr wird die Stausituation nur leicht lindern.

Die Spitzenzeiten am Wochenende: Freitagnachmittag, der Vormittag und frühe Nachmittag des Samstags und der Sonntagnachmittag.

Die Staustrecken (beide Richtungen):

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Bremen – Lübeck
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A 6 Mannheim – Nürnberg
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 7 Flensburg – Hamburg
  • A 7 Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 72 Leipzig – Chemnitz – Hof
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Die Fernstraßen im benachbarten Ausland gelangen an diesem Wochenende auch schnell an ihre Kapazitätsgrenzen. Betroffen sind vor allem die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. In Frankreich dürften die Wege in die Alpen und Pyrenäen noch voller sein als vor Corona. Nicht viel besser sieht es auf den Fernstraßen in Richtung nordeuropäische Urlaubsziele aus – darunter dänische, belgische und holländische Küste.

In besonderem Maße werden die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer staugefährdet sein – etwa in Österreich die Kärntner Seen, das Salzkammergut, der Neusiedlersee und die Erholungsgebiete der Schweizer Kantone Tessin und Wallis (Wartezeiten einplanen bei der Autoverladung Lötschberg).

Die Aufenthalte an den Grenzen bei der Ein- und Ausreise könnten durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen schon mal ein paar Stunden dauern. Das gilt unter anderem für die Grenzen im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Web: ADAC.de