Archiv der Kategorie: Technik & Innovation

DrohnenflugVideo.de – Salzwerk Ciech Staßfurt im Salzlandkreis

Die polnische Ciech Group investiert 109 Millionen Euro in ihr neues Werk in Staßfurt.

Salzwerk Ciech Staßfurt im Salzlandkreis

Zeitweise arbeiteten 1000 Menschen hier auf der Baustelle. Die Baugruppen für die Fabrik stammen unter anderem aus Italien, der Schweiz, Polen, Kroatien und Deutschland. Mit seiner Investition sieht Ciech die industrielle Basis in den neuen Bundesländern gestärkt. Salz sei eben eine Lebensgrundlage. Außerdem wurde die Salzsiederei mit einem optimalen System zur Entsorgung von Produktionsabfällen ausgestattet, die in ein unterirdisches Lager abgeleitet werden. Das neue Ciech-Werk wird zudem mit einem modernen, vollautomatischen Hochregallager ausgestattet. Mitte des Jahres 2021 nimmt die CIECH Gruppe in Staßfurt in Sachsen-Anhalt, neben der bereits bestehenden Sodafabrik, eine der modernsten und umweltfreundlichsten Anlagen zur Herstellung von Siedesalz in Betrieb. Mit der Eröffnung der neuen Saline in Deutschland (Investitionsumfang 140 Mio. Euro) gehört die CIECH Gruppe zu den führenden Unternehmen auf dem europäischen Markt für Siedesalz. Die Anlage verfügt über eine attraktive Lage und ermöglicht eine kostengünstige Expansion in westeuropäische Märkte. Für die CIECH Gruppe, führend in der Produktion von Siedesalz, Soda und Natron in der Europäischen Union, geht es in ihrer neuen Salzanlage (Investitionssumme 140 Mio. Euro) in Staßfurt, Sachsen-Anhalt, Schlag auf Schlag. Zudem wurde berichtet, dass die ersten in Staßfurt produzierten Produkte bereits an Kunden geliefert werden konnten. Die verschiedenen Salzprodukte werden vornehmlich nach Europa geliefert, pharmazeutisches Salz soll später auch weltweit exportiert werden. Die CIECH Gruppe trifft mit der neuen Salzanlage genau ins Schwarze. Experten erwarten, dass der globale Markt für Gewerbesalze deutlich steigen wird. Im Jahr 2019 wurde dieser auf 13,29 Mrd. Euro geschätzt und soll bis 2027 einen deutlich höheren Wert von 20,4 Mrd. Euro erreichen*. Das von CIECH produzierte Salz findet Anwendung in vielen Endprodukten, z.B. in Medikamenten, Kosmetika und verarbeiteten Lebensmitteln. Gerade die steigende Nachfrage nach Gewerbesalzen in der Abwasseraufbereitung bedient CIECH mit den in Staßfurt produzierten Salztabletten. Auch die Verwendung von Natriumchlorid bei der Herstellung vieler Produkte in der pharmazeutischen Industrie wächst. CIECH schafft mit dem neuen Salzwerk, das sich neben dem bereits bestehenden Sodawerk befindet, etwa 140 neue Arbeitsplätze. Damit wächst die Gesamtbelegschaft von CIECH in Staßfurt auf über 500 Arbeitsplätze an. Eigene Solevorkommen, eine eigene Energieversorgung sowie die besonders effiziente und umweltfreundliche MVR-Technologie machen die Anlage zur Herstellung von Siedesalz zu einer der modernsten und umweltfreundlichsten in Europa. Erst vor kurzem wurden hier die erste Charge Nasssalz und die ersten Salztabletten produziert. Als nächstes plant CIECH den Start der Produktion von Speisesalz und später Pharmasalz. Salztabletten bilden das Grundelement im Angebot des Werks in Deutschland und haben einen hohen Anteil der jährlichen Produktionskapazität in Höhe von 450.000 Tonnen Siedesalz pro Jahr aus. Nach Erreichen dieses Zielwerts wird die CIECH Gruppe zu den führenden europäischen Herstellern von Siedesalz gehören und gleichzeitig der größte Anbieter von Salztabletten in Europa sein.

DrohnenflugVideo.de – Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk Rothensee befindet sich nördlich von Magdeburg und überbrückt den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt.

Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg

Das Schiffshebewerk ist ein technisches Denkmal. Das Schiffshebewerk hat bei normalen Wasserständen einen Höhenunterschied von 16 Metern auszugleichen. Je nach Wasserstand der Elbe kann der Wert jedoch zwischen 11 und 18 Metern schwanken. Die Hubzeit betrug 3 Minuten. Die gesamte Abfertigung mit Einfahren des Schiffes, Schließen und Öffnen der Tore benötigte etwa 20 Minuten. Täglich konnten etwa 70 Schiffe mit einer Gesamtlast von 45.000 Tonnen transportiert werden. Die zulässige Schiffsgröße betrug 1.000 Tonnen.

Salzwerk Ciech in Staßfurt im Salzlandkreis

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Salzwerk Ciech in Staßfurt im Salzlandkreis

Das neue Salzwerk Ciech in der Salzstadt Staßfurt. CIECH schafft mit dem neuen Salzwerk, das sich neben dem bereits bestehenden Sodawerk befindet, etwa 140 neue Arbeitsplätze. Damit wächst die Gesamtbelegschaft von CIECH in Staßfurt auf über 500 Arbeitsplätze an. Mit der neuen Produktionsanlage in Staßfurt werden rund 450.000 Tonnen Siedesalz pro Jahr produziert. Eigene Solevorkommen, eine eigene Energieversorgung sowie die besonders effiziente und umweltfreundliche MVR-Technologie machen die Anlage zur Herstellung von Siedesalz zu einer der modernsten und umweltfreundlichsten in Europa. Gerade die steigende Nachfrage nach Gewerbesalzen in der Abwasseraufbereitung bedient CIECH mit den in Staßfurt produzierten Salztabletten. Als nächstes plant CIECH den Start der Produktion von Speisesalz und später Pharmasalz.
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Pretziener Wehr bei Schönebeck Elbe

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Pretziener Wehr bei Schönebeck Elbe

Heute berichte ich über das Pretziener Wehr.
Bis zum Jahr 1865 gab es starke, teilweise katastrophale Hochwasserschäden. Der Beschluß der Preußischen Regierung zum Bau des Elbe Umflutkanals und des Pretziener Wehres, wurde im Jahr 1869 gefasst, im gleichem Jahr wurde mit dem Bau der Deiche und im Jahr 1871 mit der Gründung des Pretziener Wehres begonnen. Bis zum Jahr 1875 wurde das Wehr vorwiegend von italienischen Bauarbeitern und französischen Kriegsgefangenen erbaut. In seiner Größe und Bauart ist das Pretziener Wehr wohl einmalig in Europa. Im Jahr 1873 waren die Leitdeiche des Elbumflutkanals fertiggestellt, die in einem Abstand von 450 Metern zueinander von Pretzien bis Biederitz verlaufen. Die untere Kanalmulde Ausschnitt Joch mit Schützentafeln (Elbumflut) hat eine Gesamtlänge von rund 18 km und die obere Zuführungsmulde von Dornburg bis nach Pretzien von 3 km. Im Jahr 1875 konnte die gesamte Anlage betriebsfertig der damaligen Elbumflutverwaltung übergeben werden. Für den Bau des Pretziener Wehrs wurde eine für die damalige Zeit sehr hohe Summe von 4,4 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, wobei ein Schutz gegen die ständige Überflutung von 7.500 ha erreicht wurde. Der Unterbau als festes Wehr hat eine Länge von 162,8 Meter es ist 7,5 Meter breit und hat eine Höhe von 3,80 Meter und besteht aus Sandstein. Die hierbei nutzbare Durchflußbreite beträgt 112,95 Meter, dieses wird durch 10 Sandsteinpfeiler mit 9 Jochöffnungen mit einer Höhe von 5,75 Metern und einer Weite von je 12,55 Metern erreicht. Es gibt insgesamt 324 Schützentafeln, wobei eine Schütztafel 1,31 Meter breit ist und 100 Kilogramm wiegt. Die Bedienung erfolgt mit Motorwinden und ursprünglichen Handwinden auf Windenwagen im Wehr. Im Jahr 1889 gab es eine Auszeichnung der Konstruktion des Wehres mit einer Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris.
Besuchen Sie das Pretziener Wehr.
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Magdeburg ist Energiekommune des Monats

„Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele!“

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat die Landeshauptstadt Magdeburg als Energiekommune des Monats Mai ausgezeichnet. Am Donnerstag, dem 15. Juli 2021, übergab Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert gemeinsam mit der Präsidentin des Landesverbandes Erneuerbare Energie, Julia Brandt, und dem Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt, Marko Mühlstein, Schilder und Urkunden an die beteiligten Akteure.

Der Beigeordnete für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg, Holger Platz, nahm die bundesweite Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (WOBAU), Peter Lackner, und dem Vorstand der Energiegenossenschaft Helionat eG, Jörg Dahlke, entgegen.

Vor dem Otto-von-Guericke-Denkmal betonte die Ministerin bei der Übergabe: „Die Auszeichnung der Landeshauptstadt Magdeburg als Energiekommune zeigt, dass sich viele verschiedene Akteure gemeinsam für den Klimaschutz und die Energiewende einsetzen und dass Kommunen dabei eine besondere Vorbildwirkung haben.“

Holger Platz freut sich über die Würdigung des Engagements und sieht die Auszeichnung gleichzeitig als Ansporn für die Zukunft. „Der Stadtrat hat das Ziel der Klimaneutralität auf das Jahr 2035 vorgezogen“, verkündet der Beigeordnete. „Viele Aufgaben liegen noch vor uns. Der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung liegt in den Partnerschaften wie hier mit der Wohnungsbaugesellschaft oder der Helionat“, so Platz.

WOBAU-Geschäftsführer Peter Lackner betont, dass die WOBAU sich bereits seit 20 Jahren mit dem Thema Energiewende beschäftigt und hier Vorreiterin sein möchte. So werden laut Lackner u.a. Parkhäuser mit Erneuerbaren Energien ausgestattet – nicht zuletzt zum Vorantreiben der Elektromobilität. Zudem sei die eigene Fahrzeugflotte bereits zu 100 Prozent auf elektrische Antriebe umgestellt. „Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhalten und die Auszeichnung ist ein Ansporn zum Weitermachen“, verdeutlicht Lackner.

Helionat-Vorstand Jörg Dahlke freute sich ganz besonders, dass auch die Bürgerenergie mit der Auszeichnung eine Würdigung erfährt. Die ambitionierten Ziele des Masterplans der Landeshauptstadt Magdeburg sind laut Dahlke nur unter Beteiligung aller Akteure zu erreichen. „Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele!“, betont Dahlke. „Es braucht eine gelebte Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung, Stadtrat, der Zivilgesellschaft, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft.“

Die Präsidentin des Landesverbandes Erneuerbare Energie, Julia Brandt, konnte ihren Vorrednern nur beipflichten: „In Magdeburg passiert bereits sehr viel. Zahlreiche Akteure sind an den bereits guten Projekten beteiligt.“ Die Auszeichnung sei etwas Besonderes, da in der Regel eher keine Großstädte als Energiekommunen ausgezeichnet werden. „Allein aufgrund der Größe der Stadt sind noch enorme CO2-Einsparpotentiale zu heben“, so Brandt.

Landesenergieagentur mit zahlreichen Klimaschutz-Maßnahmen in Magdeburg aktiv

Auch die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Jahren in der Ottostadt Magdeburg aktiv. So konnten bereits sechs „Grüne Hausnummern“ in Magdeburg verliehen werden. Mit dem Auszeichnungswettbewerb würdigt die LENA gemeinsam mit ihren Partnern Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden, die besonders innovativ, energieeffizient, nachhaltig oder wohngesund saniert oder gebaut haben.

In den letzten Jahren haben sich zwei Magdeburger Schulen den Landessieg in dem bundesweiten „Energiesparmeister“-Wettbewerb geholt: die Berufsbildende Schule „Dr. Otto Schlein“ (2017) und die Comeniusschule Magdeburg (2019). Die LENA unterstützt den Wettbewerb seit nunmehr sieben Jahren als Patin für das Land Sachsen-Anhalt.

Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojektes hat die LENA im Jahr 2014 etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt zum energetischen Nutzerverhalten im Büroalltag geschult. Diese Schulung war der Vorläufer der landesweiten Kampagne „Mein OFFice arbeitet energiebewusst“. Im Rahmen dieser Kampagne wurden bereits über 120 „EnergiemultiplikatorInnen“ verschiedener Ebenen der Landesverwaltung von der LENA qualifiziert.

Hintergrund zur Auszeichnung „Energie-Kommune des Monats“ der AEE

Um das Engagement des Bundeslandes Sachsen-Anhalt im Bereich der Erneuerbaren Energien zu würdigen und die vielfältigen Best-Practices aufzubereiten, stellt die AEE im Jahr 2021 insgesamt fünf Kommunen aus Sachsen-Anhalt als Energie-Kommunen des Monats vor. Unterstützt wird die Kampagne vom Landesverband Erneuerbare Energien Sachsen-Anhalt (LEE) und dem Bundesverband Windenergie Sachsen-Anhalt (BWE).

Web: https://lena.sachsen-anhalt.de

Meilenstein in der Online-Identifikation: Modulbestätigung der Bundesnetzagentur für Nect Robo-Ident-Technologie

Nect erhält für Robo-Ident als erste Videoidentifizierung mit automatisierten Verfahren eine Modulbestätigung der Bundesnetzagentur.

Die Online-Identifizierung mit Nect gilt damit als ebenso verlässlich wie die Vor-Ort-Prüfung durch einen Menschen.

Die patentierte Robo-Ident-Technologie von Nect ermöglicht Nutzern rund um die Uhr eine bequeme und vollautomatische Identifizierung per App.

Nect-CEO Jürgens: „Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Online-Identifikation generell und Meilenstein für unsere EU-weite Expansion“

Die Robo-Ident-Technologie von Nect wurde von der Bundesnetzagentur nach Prüfung durch die akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle datenschutz cert GmbH als erstes und derzeit einziges Modul für Videoidentifizierung mit automatisierten Verfahren in die offizielle Liste geprüfter und genehmigter Anwendungen zur Identitätsfeststellung aufgenommen. Die Bundesnetzagentur ist im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dafür verantwortlich, die im Sinne des Art. 24 der europäischen eIDAS-Richtlinie (electronic IDentification, Authentication and Trust Services) lokal anerkannten Identifizierungsmethoden und die jeweils geltenden Mindestanforderungen festzulegen. Demnach wurde für die Robo-Ident-Technologie von Nect eine im Vergleich zur persönlichen Anwesenheit gleichwertige Verlässlichkeit der ermittelten Identität festgestellt.

Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO von Nect: „Die Modulbestätigung bei der Bundesnetzagentur ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Online-Identifikation insgesamt. Mit der behördlichen Akzeptanz wurden wir für unsere Vorangehen und Strategie belohnt. Damit nehmen wir eine führende Rolle in der KI-basierten, optischen Fernidentifizierung von Personen ein. Zudem haben wir damit einen wichtigen Meilenstein für unsere EU-weite Expansion erreicht.“

Durch die Nect-Lösung auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) können Unternehmen ihren Kunden einen sicheren und zugleich einfachen Zugang zu ihren Dienstleistungen ermöglichen. Der Einsatz der patentierten Technologie ermöglicht dem Nutzer eine bequeme Fernidentifizierung – 24 Stunden am Tag und mit Ausweisdokumenten aus nahezu allen Ländern der Erde.

Praxiserprobte Sicherheit und Robustheit

Die Nect Robo-Ident-Technologie wird bereits von vielen Unternehmen regulierter Branchen, etwa Versicherungen, Krankenkassen und Telekommunikationsanbietern, für die schnelle, einfache und sichere Identifizierung ihrer Kunden eingesetzt. Seit April 2021 können die so identifizierten Nutzer ihre Identität darüber hinaus in der Nect Wallet verwalten und wiederverwenden. Insgesamt haben so inzwischen in Deutschland rund 4 Millionen Bestandsnutzer die Möglichkeit, sich mit der Nect App in wenigen Sekunden online zu identifizieren. Die Nect App gehört gemessen am Ranking im Play- sowie AppStore seit Monaten zu den Top-100 Apps in Deutschland.

Benny Bennet Jürgens: „Wir haben allein im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 1,8 Millionen Identifizierungen durchgeführt; 2020 waren es mehr als zwei Millionen. Umfangreiche Stichproben durch Spezialisten und maschinelle Robustheitstests der künstlichen Intelligenz zeigen nicht einen einzigen von unserer Technologie unentdeckten Betrugsfall. Damit haben wir die Verlässlichkeit unserer Technologie bewiesen.“

Carlo Ulbrich, CSO und Mitgründer ergänzt: „Mit der nun auf Basis von Robo-Ident möglichen qualifizierten elektronischen Signatur (QES) wollen wir die Banken in Europa ansprechen.“

Erstmalig wurde die Technologie von Nect im Jahr 2018 bei der R+V Versicherung eingesetzt. Mittlerweile gehören zahlreiche weitere namhafte Versicherungsunternehmen zum Kundenstamm, wie beispielsweise die HUK-Coburg, die Barmer und die WGV Versicherung. Darüber hinaus haben sich auch Organisationen, Unternehmen und Institutionen aus anderen Bereichen für die leistungsfähige und sichere Lösung entschieden, etwa die Deutsche Telekom, die Bundesagentur für Arbeit und die Hamburgische Investitions- und Förderbank.

Über Nect

Die Nect GmbH ist ein mehrfach ausgezeichnetes IT-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Nect steht für die Entwicklung und Implementierung von hochentwickelten, sicheren und zugleich maximal nutzerfreundlichen Identifikationslösungen für digitale Anwendungen im Internet.

Datensicherheit und Datenschutz stehen im Fokus der Nect-Lösungen. Dies wird sowohl durch die komplette Eigenentwicklung der Softwarekomponenten als auch die Nutzung von hochgradig gesicherten Rechenzentren in Deutschland und den Verzicht auf Cloudlösungen sichergestellt.

Für seine innovativen und zukunftsweisenden Lösungen wurde Nect u. a. mit dem Hamburger Gründerpreis und dem Deutschen Exzellenz-Preis ausgezeichnet. Neben dem ersten Kunden, der R+V Versicherung, gehören mittlerweile weitere namhafte Unternehmen, u. a. die Telekom Deutschland, die Barmer, die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) und die Bundesagentur für Arbeit, zum Kundenstamm der Nect GmbH.

Web: nect.com

ADAC und E.ON kooperieren bei Elektromobilität

Vergünstigte Wallboxen und Installationsservice für ADAC Mitglieder
Angebote per Installations-Check und Online-Förderdatenbank

München (ots) (ADAC SE) E.ON und die ADAC SE starten eine Zusammenarbeit, um die Elektromobilität in Deutschland gemeinsam schneller voranzubringen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Mitglieder des Automobilclubs mit passenden, preisgünstigen Ladelösungen für zu Hause zu versorgen.

Zum Start der Wallbox-Kooperation in der ADAC Zentrale in München, v.li.n.re.: CEO E.ON Deutschland Filip Thon, Geschäftsführer E.ON Drive Christoph Ebert, Vorstand ADAC SE Mahbod Asgari. Foto: Theo Klein

Das neue Angebot für ADAC Mitglieder – es heißt ADAC e-Charge Home – umfasst vergünstigte Wallboxen und individuelle Installationsservices. Das Portfolio reicht vom Einsteigermodell bis hin zu vernetzten Wallboxen. ADAC Mitglieder können je nach Modell bis zu 130 Euro im Vergleich zum regulären E.ON Preis sparen.

„Auf der Fahrzeugseite unterstützen wir den Ausbau der Elektromobilität seit Jahren mit Leasing- und Finanzierungsangeboten für E-Autos,“ so Mahbod Asgari, Vorstand der ADAC SE. „Unser gemeinsames Ziel mit E.ON ist es, nun auch den Ausbau der häuslichen Ladeinfrastruktur mit preiswerten Angeboten voranzubringen.“

„Wir freuen uns sehr, die Mitglieder von Deutschlands größtem Automobilclub mit umfassenden Ladelösungen zu unterstützen. In Kürze werden wir ADAC Mitgliedern auch die passenden Ökostromtarife zum Laden ihrer E-Autos mit der Wallbox anbieten“, erklärt Filip Thon, CEO der E.ON Energie Deutschland GmbH.

Besonderen Wert legen beide Partner auch auf eine kundenspezifische Auslegung der Ladesysteme und einen möglichst effizienten Installationsprozess. Sowohl online als auch telefonisch steht den ADAC Mitgliedern hierfür eine umfassende Beratung zu den Wallboxen und den Fördermöglichkeiten zur Verfügung. So können sich Interessierte zum Beispiel per Datenbank über die derzeit laufenden Elektro-Förderprogramme informieren. Auf Wunsch übernimmt E.ON die fachmännische Installation der Wallbox auch komplett.

Ein Installations-Check führt online in wenigen Schritten zum Angebot: Mitglieder beantworten kurze Fragen zur individuellen Wohn- sowie Parksituation und erhalten online ihr passendes Angebot. Mehr als ein Metermaß und ein paar Minuten Zeit sind für den Online-Check nicht notwendig. Der Einbauservice umfasst u. a. die verpflichtende Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber, die Lieferung aller benötigten Materialien, die Verbindung mit dem Hausanschluss und die Leitungslegung der gesamten Wegstrecke – ein Rundum-Paket, ebenfalls mit Preisvorteil für ADAC Mitglieder.

Zum Produktangebot: www.adac.de/wallbox

Premiummarken haben bei Konnektivität die Nase vorn

Sieben Plug-in-Hybride im Vergleich
ADAC: Ablenkungspotenzial nicht unterschätzen

ADAC Test: Konnektivität von sieben Plug-In-Hybriden

Navigation, Entertainment und Infotainment. Hersteller integrieren zunehmend vernetzte Funktionen in ihren Autos. Gleichzeitig erhöht sich für die Fahrer – bedingt durch teils undurchsichtige Menüstrukturen – auch das Ablenkungspotenzial im Straßenverkehr. Gemeinsam mit der Zeitschrift „connect“ und mit Unterstützung des Beratungsunternehmens „umlaut“ hat der Automobilclub sieben Plug-in-Hybride der Mittelklasse in den Bereichen Infotainment, Navigation, Konnektivität und Bedienkomfort getestet.

Auf Platz eins landet der Mercedes-Benz CLA 250e Shooting Brake. Er glänzt mit großen, hochaufgelösten Displays inklusive optionalem Head-up-Display, einem großen Funktionsumfang und mehreren Smartphone-Apps. In der Basisausstattung ist er sogar das zweitgünstigste Fahrzeug im Testumfeld. Platz 2 belegt mit dem BMW 330e eine weitere Premiummarke. Punkten kann der BMW mit der spurgenauen Positionierung auf der Autobahn sowie einer Satellitendarstellung bei der Navigationskarte. Der Volkswagen Arteon schneidet mit der Gesamtnote „befriedigend“ ab.

Als bestes Importauto sticht der KIA Sorento auf dem vierten Platz hervor. Knapp dahinter folgen der Jaguar E-Pace auf Rang fünf sowie der Skoda Octavia auf Platz sechs. Der Peugeot 508 bildet das Schlusslicht im Vergleichstest. Er fährt gerade noch das Urteil „befriedigend“ ein und bietet lediglich eine Grund-Konnektivität. Im Vergleich zu den Konkurrenten fehlen zu viele Funktionen und auch ein Head-up-Display ist für den Franzosen nicht erhältlich.

Der ADAC hat sieben Plug-in-Hybride der Mittelklasse in den Bereichen Infotainment, Navigation, Konnektivität und Bedienkomfort getestet.

Besonders bedauerlich sieht der ADAC bei allen Testkandidaten, dass nicht mal gegen Aufpreis ein CD-Laufwerk angeboten wird. Und dies, obwohl in Deutschland im Jahr 2020 immerhin noch 32 Millionen CD-Alben (gemäß Bundesverband Musikindustrie) verkauft wurden.

Bei den vielen Möglichkeiten der getesteten Funktionen und Dienste im Fahrzeug darf man jedoch das damit verbundene Ablenkungspotenzial von der eigentlichen Fahraufgabe nicht außer Acht lassen. Einstellungen sollten nur vorgenommen werden, wenn das Auto steht. Zudem ist es laut Club besonders wichtig, dass Anzeige- und Bedienmöglichkeiten bei einer Probefahrt ausgiebig getestet werden.

Detaillierte Informationen zum Test finden Sie unter adac.de