Heute stelle ich das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz vor. Blankenburg ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Wie zur Gründungszeit im Jahr Elfhundertsechsundvierzig liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein den Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei.
Heute berichte ich über die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, bei welcher die Luftbildstrukturen bestätigt wurden. Es wurden Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage und eine Reihe von Gruben entdeckt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt diese Anlage den Namen Ringheiligtum Pömmelte. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade.
Ich berichte heute vom Schloss Plötzkau. Ein 37 Meter hoher Turm und nicht weniger als 21 markante Giebel geben Schloss Plötzkau seine unverwechselbare Silhouette. Im Innenhof der Anlage entsteht fast der Eindruck, auf dem Marktplatz einer Renaissance-Kleinstadt zu stehen. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Das Schloss Plötzkau im Ort Plötzkau ist ein Renaissanceschloss an der Stelle einer mittelalterlichen Grafenburg. Bekannt wurde es vor allem als Residenz des Fürstentums Anhalt-Plötzkau. Das Schloss wird von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Eigentümer verwaltet.
Heute berichte ich von der Megazipline an der Rappbode-Talsperre im Harz. Europas größte Doppelseilrutsche die Megazipline mit 2 Seilen auf 1000 Metern Länge, 120 Metern Höhe und bis zu 85 km/h im Parallelflug im Harz erleben. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Es erwartet Euch 120 Meter über dem Abgrund, ein ganzer Kilometer pures Adrenalin! Auf zum Start Turm. Der Ausblick über die Rappbode-Talsperre und das Wendefurther Sportbecken ist atemberaubend. Ein kleiner weit entfernter Punkt im unteren Bereich der Rappbode, dort könnte der Zielbereich sein. Die Anlage ist TÜV-geprüft und wird nur von speziell geschultem Personal bedient. Alle Systeme sind doppelt vorhanden und befinden sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Also los geht es, aber seht selbst. Das Video wurde von Julia und Sebastian zur Verfügung gestellt.
Heute berichte ich vom Bismarckturm auf dem Petersberg in der Nähe von Halle. Einer von noch 15 erhaltenen Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt steht hier auf dem Petersberg. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Der 15 Meter hohe Turm wurde nach einem Entwurf von Wilhelm Keis errichtet und am 24. September 1902 eingeweiht. Der im zweiten Weltkrieg stark beschädigte Aussichtsturm wurde 1999/2000 umfangreich saniert, so dass er anschließend erstmals seit dem Krieg wieder bestiegen werden konnte. Die großartige Aussicht kann täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr vom Turm aus genossen werden. Initiiert wurde der Turmbau, nach Anregung von Pfarrer Dienemann aus Stumsdorf im Februar 1899, vom „Verein zur Erbauung und Unterhaltung einer Bismarcksäule auf dem Petersberg bei Halle“ unter Vorsitz des Landrates Hans von Krosigk.
Heute berichte ich über die Ruine der Altenburg bei Heimburg mit Aussichtsturm. Heinrich der Vierte ließ die Heimburg im elften Jahrhundert erbauen oder eine bereits vorhandene ältere Anlage erweitern. Im Jahr 1073 wurde die Reichsburg, allerdings im desolaten Zustand, während der Sachsenkriege urkundlich erwähnt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Im 14. Jahrhundert wurde die Heimburg als Wohnsitz der Grafen aufgegeben. Während des Bauernkrieges belagerten Aufständische die Burg und beschädigten sie. Reparaturen auf dem Burggelände sind bis zum Jahr 1553 nachweisbar.
Ich berichte heute von der längsten Hängeseil Brücke im Harz an der Rappbode-Talsperre. Die Rappbode-Talsperre liegt im Naturpark Harz, in Sachsen-Anhalt. Sie befindet sich in der Nähe von Rübeland und Elbingerode. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Wenn man hier vor der Stahlseilkonstruktion steht, ist es schon spannend ob die Brücke hält was sie verspricht. Langsam nähert man sich der Startgondel auf leicht schwankenden Gitterrosten. Ein tolles Gefühl. Sie ist 118 Tonnen schwer, hat eine Länge von 483 Metern und befindet sich 100 Meter über der Rappbode. Der Blick ins Tal ist sehenswert, auf der anderen Seite kann man die Staumauer der Rappbode-Talsperre aus einer nicht gekannten Perspektive betrachten.
Ich berichte heute von der Burg Freckleben. Freckleben liegt in der Nähe von Aschersleben in Richtung Sandersleben. Die Burg Freckleben ist eine romanische Höhenburg in Freckleben im Vorharz. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich karolingischen Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um Zwölfhundert zu sehen. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die Entstehung der ersten Befestigungsanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 1762 im Fuldaer Stiftungsbuch. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300 mal 600 Metern. Das in Spornlage gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt.
Heute berichte ich von der Konradsburg bei Ermsleben, ein romanisches Kleinod am Harz. Ermsleben ist ein Ortsteil der Stadt Falkenstein Harz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Ermsleben ist der Verwaltungssitz der Stadt. Die anderthalb Kilometer südlich von Ermsleben gelegene Konradsburg, am nordöstlichen Harzrand, gehört mit dem um das Jahr zwölfhundert errichteten Chor zu den bedeutendsten Monumenten der Spähtromanik im Harz. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Zu verdanken ist die Berühmtheit vor allem der reich gestalteten Krypta mit ihren Pfeilern und Säulen. Weit zurück reicht die Geschichte der Konradsburg. Schon im 11ten Jahrhundert war sie die Stammburg der Edlen von der Konradsburg. Um das Jahr Elfhundertzwanzig wurde sie zugunsten eines neuen Wohnsitzes des Falkensteins oberhalb des Selketals aufgegeben. Sie wurde daher in ein Kollegiatstift umgewandelt, das schon bald von den Benediktinern übernommen wurde.
Burg Falkenstein öffnet ab sofort wieder ihre Tore.
Nach einer mehr als einjährigen Schließung infolge von Sanierungsarbeiten öffnet die Burg mit einem „Tag der offenen Tür“ wieder ihre Tore für Besucher.
Am 28. März 2026 öffnet die Burg Falkenstein im Harz mit einem „Tag der offenen Tür“ von 10 bis 18 Uhr wieder ihre Tore. Der Eintritt ist frei. Damit beginnt auf dem Falkenstein nach einer mehr als einjährigen Schließung infolge von Sanierungsarbeiten an der Ringmauer wieder die Saison.