Heute berichte ich vom Petersberg bei Halle. Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg auch als Lauterberg bekannt. Der Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche nahe Halle an der Saale im Gemeindegebiet von Petersberg ist mit 250 Metern die höchste Erhebung des Saalekreises in Sachsen-Anhalt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Der Petersberg liegt etwa 13 km nördlich der Innenstadt von Halle an der Saale, nicht ganz auf halber Strecke nach Köthen zwischen den Ortschaften Ostrau und Wallwitz. Auf dem Petersberg, steht das Kloster, weithin sichtbar in der ebenen Landschaft. Sein Name leitet sich von der St.-Petrus-Kirche auf dem Berg her. Vor fast tausend Jahren als Erbgrablege der Wettiner zur Pflege des wettinischen Totengedenkens. Um 1100 errichtete das Erzbistum Magdeburg auf dem Lauterberg eine kleine Kapelle. Reste dieser runden, romanischen Cappella sind noch heute auf dem Klosterfriedhof erkennbar.
Der Großvater, auch als Großvaterfelsen bezeichnet, ist eine etwa 317 Meter über normal Null hohe, markante Felsformation am westlichen Ende der Teufelsmauer im nördlichen Harzvorland bei Blankenburg im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Er gilt als ein Wahrzeichen Blankenburgs. Auf den Großvater führt ein auf seiner Südseite beginnender steiler Aufstieg. Der Gipfel dient als Aussichtspunkt und ist durch Geländer gesichert.
Heute berichte ich von der Teufelsmauer in Weddersleben im Harz. Ich habe hier etwas vor Ort vorbereitet. Die Teufelsmauer im Harz ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlerfelsen genannt. Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen.
Die Regensteinmühle bei Blankenburg, in der Nähe der Burg und Festung Regenstein, war eine wasserbetriebene Mahl- und Ölmühle unterhalb der Burg Regenstein. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die Mühle entstand in der ersten Hälfte des Zwölften Jahrhunderts, um die Burg und das vorgelagerte Vorwerk Nienrode zu versorgen. Das Aufschlagwasser für die Mühlräder wurde mittels eines knapp zwei Kilometer langen Mühlgrabens vom Goldbach unterhalb des Mönchemühleteichs zugeleitet, der im Jahr 1988 auf etwa 500 Metern Länge freigelegt wurde.
Als Höhlenwohnungen Langenstein werden zwölf Höhlenwohnungen im zur Stadt Halberstadt gehörenden Ortsteil Langenstein im Harz bezeichnet. Zwei der Wohnungen befinden sich im Bereich der ehemaligen Altenburg, die anderen zehn Wohnungen liegen hier am Schäferberg. Hier sind einige Wohnungen in Form eines Straßenzuges angelegt. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. In der Zeit des Jahres 1855 bis zum Jahr 1858 wurden dann zehn Wohnungen in den Sandsteinfelsen am Schäferberg gehauen. In Langenstein bestand eine erhebliche Wohnungsnot. Mehrere junge Familien aus Langenstein und aus dem Raum Goslar stammende Arbeiter des Gutes benötigten dringend Wohnraum.
Ich berichte heute von der Ruine der Königsburg bei Königshütte im Harz. Die Ruine der Königsburg liegt 486 Meter über Normal Null und befindet sich am Ortsausgang von Königshütte Richtung Tanne, etwas erhöht auf einem Hügel. Hier kann man noch sehr gut die Reste der damaligen Burg erkennen. Von hier oben blickt man auf das etwas tiefer gelegene Königshütte. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die Königsburg war eine Adelsburg aus dem 13. Jahrhundert. Hier sind nicht nur Teile des Bergfriedes erhalten, sondern auch die Gräben und Wälle der Burg sind gut erkennbar. Die Burg scheint dem Schutz der Grenze des Bistums Halberstadt gedient zu haben, die an der Bode verlief.
Ich berichte heute von der Felsformation Hamburger Wappen bei Timmenrode als Teil der Teufelsmauer im Harz. Diese bizarre Gesteins Gruppierung liegt immerhin auf 252 Meter über dem Meeresspiegel bei Timmenrode im Harz und ist Teil der sagenumwobenen Teufelsmauer. Ich habe hier etwas vor Ort vorbereitet. Sie erhielt ihren Namen, weil die drei aufrecht stehenden Gesteins zacken an das Wappen von Hamburg erinnern. Eigentlich ist der Name des Felsgebildes „Drei Zinnen“, aber im Volksmund wird diese Felsanordnung seit geraumer Zeit „Hamburger Wappen“ genannt. Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Timmenrode im Jahr Neunzehnhundertneunundneunzig wurde direkt am Felsen eine Hinweistafel mit dem Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung dieser norddeutschen Großstadt angebracht.
Heute berichte ich über die Roseburg, diese ist ein Märchenschloss, idyllisch gelegen zwischen den Orten Ballenstedt und Rieder. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Der Erbauer Bernhard Sehring schuf nach mittelalterlichem Vorbild mit viel Phantasie und Können diese Roseburg und hauchte ihr dieses sonderbare, romantische und bis heute bewahrte Flair ein. Große und kleine sehr schmückenden Details, welche von Bernhard Sehring sensibel zusammengetragenen Originalen, besondere Kostbarkeiten welche an Ort und Stelle wirken. Und so magisch den Besucher ansprechen und zu einer Zeitreise verführen. Bernhard Sehring schuf eine Verschmelzung von Architektur und Garten, welche er an italienische und englische Landschaftsgärten anlehnte. Die im Jahre 1925 weitestgehend fertig gestellte Parkanlage, bildet eine wunderbare Einheit von baulichen Akzenten, einer weiträumigen Parkanlage mit darin enthaltenen Skulpturen und Schmuckelementen.
Ich berichte heute von der Roßtrappe über dem Harzer Bodetal. Die bekannte Roßtrappe liegt gegenüber dem Hexentanzplatz, in der Nähe der Stadt Thale, im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz. Ich habe hier noch etwas vor Ort vorbereitet. Die sagenhafte Roßtrappe im Harzer Bodetal bei Thale muss man erwandern, man wird mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. Es gibt auch einen Sessellift von Thale. Nun können auch ältere Menschen bequem die Roßtrappe besuchen. Festes Schuhwerk ist aber auf jeden Fall zu empfehlen.
Splitterschutzbunker als Erinnerungsstele in Blumenberg. Ein Splitterschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg ist bei Abrissarbeiten in Blumenberg entdeckt wurden. Ich schalte kurz vor Ort. Er steht jetzt auf dem Dorfplatz und soll als Erinnerungsstele an die Wiederbesiedlung des Ortes im Jahr 1936 dienen. Der Betonkoloss, der immerhin drei Meter hoch ist, steht nun mittlerweile auf dem Dorfplatz von Blumenberg. Der vorliegende Fund war für vier Personen zugelassen, das verrät ein Typschild, welches sich im Inneren der enormen Betonröhre befindet.